Flieger von Vistara: Lufthansa würde sich gerne enger binden.

PartnerschaftLufthansa will in Indien stärker auf Vistara setzen

Die deutsche Fluglinie möchte Kooperationen in Indien ausbauen. Besonders im Blick hat Lufthansa dabei Vistara.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Lufthansa will nach dem Aus von Jet Airways ihre Position in Indien wieder stärken. «Jet Airways war einer unserer Partner hier in Indien und da sie das Feld verlassen haben, suchen wir nach indischen Fluggesellschaften, mit denen wir zusammenarbeiten können», sagte Lufthansas Südasien-Manager George Ettiyil der Nachrichtenagentur PTI.

So werde man etwa mit Vistara die «Beziehungen in den kommenden Wochen stärken». Ob man mit dem Joint Venture von Singapore Airlines und der Tata-Gruppe einen Codeshare-Deal anstrebe, wollte Ettiyil nicht beantworten. Er erklärte zudem, man wolle auch mit anderen Fluglinien stärker zusammenarbeiten. Aktuell hat Lufthansa schon ein Codeshare-Abkommen mit Air India, die ebenfalls zur Star Alliance gehört.

Noch keine Alternative für Privatair gefunden

Ettiyil äußerte sich auch zur Verbindung Frankfurt - Pune, die Lufthansa nach der Insolvenz von Wet-Lease-Partner Privatair aufgegeben hatte. Wenn man eine Alternative zu Privatair finde, werde man die Verbindung wieder aufnehmen, so der Manager. Bisher sei das aber noch nicht in Sicht. Nötig sei ein Flugzeug mit großer Tank- und geringer Frachtkapazität sowie einer Economy-Klasse, die über dem Niveau des Produktes auf Inlandsflügen liege.

Solch einen Jet habe man zurzeit aber nicht, erklärte Ettiyil. Die Zwischenlösung mit einem Airbus A319 hätten die Passagiere nicht akzeptiert. Die Schweizer Privatair hatte die Strecke für Lufthansa mit einer Boeing 737-700 bedient. Als sie pleite ging, setzte die deutsche Fluggesellschaft als Zwischenlösung einen eigenen A319 ohne Inflight-Entertainment-System ein, stellte die Route im Februar dann aber ein.

Mehr zum Thema

Straßenszene aus Pune: Zurzeit fliegt Lufthansa noch mit einem A319 hierhin.

Lufthansa nimmt Pune-Flüge vorerst aus Programm

Blick aus einem A319 von Lufthansa: Lange Reise bis nach Pune.

Business Class mit drei Sitzen pro Passagier

Indische Vistara startet erste internationale Routen

Indische Vistara startet erste internationale Routen

ticker lufthansa group

Projekt Nexus: Lufthansa Group prüft mit engere Verzahnung von Lufthansa, City Airlines und Discover

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier