Simulatoren von Lufthansa Aviation Training: Neue Piloten-Vereinbarung.

Längere Kurzarbeit, keine KündigungenLufthansa einigt sich mit Piloten bis 2022

Krisenvereinbarung kurz vor Weihnachten: Lufthansa und die Vereinigung Cockpit haben sich darauf geeinigt, wie sie gemeinsam den Corona-Sparkurs bewältigen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Einigung zwischen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit: Das Unternehmen und die Pilotengewerkschaft haben eine Krisenvereinbarung getroffen, wie beide am Mittwoch (23. Dezember) mitteilten. Sie «beinhaltet insbesondere die Grundlage für eine Verlängerung der Kurzarbeit für das Jahr 2021, eine Absenkung der Arbeitszeit mit äquivalenter Gehaltsanpassung und das Aussetzen von Tariferhöhungen», so Lufthansa.

Die Vereinbarung läuft bis Ende März 2022. Der Konzernvorstand hat laut Vereinigung Cockpit: aber die Möglichkeit, sie bis Ende Juni zu verlängern. «Dadurch leisten die Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa Passage, Germanwings, Lufthansa Cargo und Lufthansa Aviation Training einen substanziellen Beitrag von bis zu über 450 Millionen Euro», so die Gewerkschaft.

Lufthansa verzichtet auf Kündigungen

Im Gegenzug schließt Lufthansa betriebsbedingte Beendigungskündigungen bis zum Laufzeitende der Krisenvereinbarung aus. Das Unternehmen spricht von einem Kündigungsschutz für rund 5000 Piloten, wählt im Gegensatz zur Vereinigung Cockpit: mit Blick auf Germanwings aber die Formulierung «Teilgruppe der Germanwings-Piloten». Laut der Gewerkschaft erhalten die Piloten zudem einen mit 24 Millionen Euro dotierten Topf zur Finanzierung sozialverträglicher Maßnahmen im Falle eines Personalabbaus.

Mehr zum Thema

Detail eines Airbus A380 von Lufthansa: Viele Flugbegleiter fliegen derzeit kaum.

Lufthansa gibt Flugbegleitern Urlaub für Ocean-Job

Piloten bieten Lufthansa längere Einsparungen an

Piloten bieten Lufthansa längere Einsparungen an

Pilotengewerkschaft will Stellenabbau bei Lufthansa mit Teilzeitmodellen verhindern

Pilotengewerkschaft will Stellenabbau bei Lufthansa mit Teilzeitmodellen verhindern

Sitz in der Business Class eines Airbus A320 von Lufthansa: Wer ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen.

Wer bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Co. ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies