Frontier-Jet: Die Airline betreibt eine komplett geleaste Flotte.

Streit eskaliertLeasingfirma will ein Siebtel der Flotte von Frontier grounden

Ein Streit zwischen der amerikanischen Billigairline und AMCK eskaliert. Das Leasingunternehmen fordert 14 Flugzeuge zurück. Frontier fürchtet irreparable Schäden.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eine Flotte von 127 Flugzeugen betreibt die US-Ultrabilligairline Frontier. Doch sie besitzt kein einziges davon. Die Airline aus Denver in Colorado unterhält Verträge mit 19 Leasingfirmen, unter anderem mit Aercap, SMBC, Avolon und AMCK Aviation. Letztere macht Frontier jetzt aber richtig Stress. Sie will rund ein Siebtel der Flotte grounden.

14 Airbus A320 Neo möchte sie am Boden lassen oder beschlagnahmen. Sie wirft Frontier Nichteinhaltung ihrer vertraglichen Pflichten vor. Das sei bereits seit Monaten so. Und es schade dem Geschäft der Leasingfirma, argumentiert diese vor Gericht.

Konflikt schwelt schon länger

Der Konflikt, der jetzt eskaliert, schwelt schon länger. Begonnen hat alles mit der Übernahme von AMCK durch die Investmentfirma Carlyle. Frontier klagte damals gegen die Firma. Man hätte als Betreiberin von damals noch 15 Jets der Leasingfirma Anspruch auf Mitsprache. Stattdessen habe man aus einer Pressemitteilung von der Übernahme erfahren. Die Airline wollte Schadensersatz.

AMCK und Carlyle werfen laut dem Irish Independent der Airline jetzt vor, aus Frust ihren Pflichten nicht nachzukommen. Ob es sich dabei um Zahlungspflichten handelt ist unklar, aber wahrscheinlich. Frontier erklärt, man habe sich immer korrekt verhalten.

Frontier will einstweilige Verfügung

Die Fluggesellschaft strebt daher vor einem New Yorker Gericht eine einstweilige Verfügung gegen die Beschlagnahmung der Flieger an. Der Abzug von mehr als einem Zehntel ihrer Flotte würde das Geschäft irreparabel schädigen. Sollten wirklich 14 Flugzeuge am Boden bleiben müssen, wäre Frontier wohl tatsächlich gezwungen, den Flugplan anzupassen. Gerade im Sommer, wenn viel gereist wird, wäre das finanziell schmerzhaft.

Das irische Leasingunternehmen hat das Gericht jetzt aufgefordert, die einstweilige Verfügung abzulehnen. Die Gewährung würde einen «sehr schädlichen» Präzedenzfall im Flugzeugleasingsektor schaffen, «wenn es den Flugzeugleasinggebern nicht gestattet wird, ihre ausdrücklichen Rechte und Rechtsmittel aus den Leasingverträgen auszuüben», so AMCK gegenüber dem Irish Independent.

Mehr zum Thema

Airbus-Jet von Frontier:

Bei Fragen und Problemen bitte nicht anrufen!

Frontier Airlines. Die Fluglinie steht in der Kritik.

Mit Corona-Pauschale handelt sich Frontier einen Shitstorm ein

Flugbegleiter von Frontier Airlines: Die Crew kann jetzt Trinkgelder erarbeiten.

Passagiere sollen Flugbegleitern Trinkgeld geben

Nachthimmel in den Bergen Colorados: 1982 wurde ein Mann gerettet, weil in einem Passagierflugzeug jemand die SOS Zeichen erkannte.

40 Jahre alter Cold Case gelöst - SOS aus Flugzeug von United Airlines erkannt

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies