Essen und ein freundliches Lächeln: Im Streikfall fällt beides aus.

Lächel-Streik bei Cathay Pacific

Die Flugbegleiter der Airline aus Hongkong sind unzufrieden mit ihrem Lohn. Daher drohen diese nun mit einem Protest - einem der anderen Art.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Kabinenbesatzung von Cathay Pacific plant einen Arbeitskampf. Doch wer dabei nun an ausfallende Flüge ähnlich wie beim Lufthansa-Streik in diesem Jahr denkt, liegt falsch. Wesentlich sanfter wollen die Cathay-Mitarbeitenden mit ihrer Airline umgehen. Zunächst zumindest. Am Montag (10. Dezember) stimmte die Gewerkschaft den Plänen zu, nur noch die nötigsten Aufgaben zu erledigen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, berichtet der Nachrichtensender CNN.

Das bedeutet unter anderem, dass die Fluggäste kein Lächeln mehr von den Flugbegleitern erwarten dürften. An Getränken gebe es nur noch Wasser. Auf unnötige Zugaben wie Erdnüsse oder alkoholische Getränke werde man verzichten, so ein Sprecher der Gewerkschaft gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. «Statt eines Fünf-Sterne-Services, den sie gebucht haben, bekommen die Passagiere eben nur einen Drei-Sterne-Service.» Ein kompletter Streik komme für die Gewerkschaft aber erst im frühen Februar in Frage, wenn die geschäftige Reisezeit ums chinesische Neujahrsfest wieder vorbei ist. Außerdem könnten Reisende so rechtzeitig umbuchen.

Lohnerhöhung zu gering

Grund für die Drohung ist die zweiprozentige Lohnerhöhung, welche die Airline aus Hongkong ihren Flugbegleitern gewährt. Gefordert hatten diese ein Plus von fünf Prozent. Das sei nicht annehmbar, so die Flugbegleiter. Eine so geringe Erhöhung habe man nur in massiven Krisenzeiten, wie etwa nach dem Ausbruch des Sars-Virus erlebt.

Cathay begründet den Schritt mit dem schlechten Geschäftsgang. Der Verlust von umgerechnet fast 90 Millionen Euro im ersten Halbjahr und das extrem schwierige Umfeld hätten der Airline keine andere Wahl gelassen. Sie bittet die Flugbegleiter daher um Verständnis. Zu Gesprächen mit der Gewerkschaft sei Cathay aber grundsätzlich bereit. Allerdings nur, wenn diese ihre Streikdrohung wieder aufheben. Bitte lächeln!

Mehr zum Thema

ticker-cathay-pacific

Cathay Pacific erhebt Treibstoffzuschlag auf allen Flugtickets

ticker-cathay-pacific

Cathay steigert Gewinn im Jahr 2025 und plant weiteres Wachstum

ticker-cathay-pacific

Cathay Pacific erhöht Kapazität nach Zürich

ticker-cathay-pacific

Cathay Pacific präsentiert Sonderlackierung auf Boeing 777 zum 80-jährigen Bestehen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack