JAT Airways wird es bald nicht mehr geben. Wenn alles gut läuft.

JAT Airways zu verkaufen

Serbiens nationale Fluglinie JAT Airways sucht einen neuen strategischen Partner - und das nicht zum ersten Mal.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Serbien will seine nationale Fluggesellschaft JAT Airways loswerden. Der Plan der Regierung ist es, mit einem starken strategischen Partner eine neue Fluggesellschaft zu formen, die die marode Airline ersetzen soll.

Jat Airways schreibt seit den 90er Jahren kontinuierlich Verluste. Damals war ein großer Teil der Flotte in Folge des Krieges in dem Land am Boden geblieben, was die finanziellen Probleme auslöste. Erst kürzlich musste die Fluggesellschaft mehr als 100 Millionen Euro vom Staat leihen, um seine aus 14 Fliegern bestehende Flotte zu erneuern. Um diesem Verlustgeschäft ein Ende zu setzen, holte sich die die Regierung im vergangenen Jahr Hilfe von der Unternehmensberatung Deloitte. Die soll nun dafür sorgen, dass die Suche dieses Mal erfolgreich endet.

Zwei Versuche gescheitert

Schon 2008 hatte JAT Airways eine Privatisierungsausschreibung gestartet, die allerdings scheiterte. 51 Millionen Euro hätte der potentielle Partner damals für den 51-Prozentigen Anteil an der Fluggesellschaft zahlen müssen. Für das Angebot fand sich allerdings kein Käufer. Im vergangenen Jahr waren Verhandlungen mit Turkish Airlines gescheitert.

Jetzt soll alles anders werden, so hofft man zumindest. Der neue Investor muss im vergangenen Jahr mehr als 1,5 Millionen Passagiere befördert haben. Auch Finanz-Institute, die mehr als fünf Prozent Anteil im Luftfahrtgeschäft haben, sind willkommen. Außerdem wünscht sich die Regierung einen Retter mit einer konsolidierten Bilanzsumme über 200 Millionen Euro.

Bis Juni 2012 will Serbien den Prozess abgeschlossen haben - inklusive der Namensfindung für den neuen Anbieter. Alles was dann noch an Altlasten bleiben soll, sind die rund 300 Millionen Euro Schulden, die die Airline über die Jahre angehäuft hat.

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin