Die Behörde nimmt ausländische und bestimmte inländische Investitionen in der Republik Moldau in sicherheitsrelevanten Bereichen unter die Lupe: Der Rat für die Prüfung von Investitionen von Bedeutung für die Staatssicherheit, kurz CEIISS genannt. In den vergangenen elf Monaten hat er sich auch die Billigairline Fly One Moldova und deren Tochter Fly One Armenia angeschaut.
Dabei wurden «einige der angeforderten Informationen nicht vollständig bereitgestellt», kritisiert die Behörde laut dem Sender Moldova 1. Sie weist zudem darauf hin, dass es womöglich Verbindungen gibt zu «Personen, die internationalen Sanktionen unterliegen». Daher genehmigt der CEIISS die Investitionen beziehungsweise die bestehende Eigentümer- und Kontrollstruktur nicht und ordnet an, dass diese innerhalb von 90 Tagen geändert werden muss.
Fly One führt Betrieb unverändert fort
Wie genau das aussehen kann, soll und darf, berichtet der Sender nicht. Allerdings stellt der Rat klar, «dass er weder die Einstellung der Geschäftstätigkeit noch den Entzug von Genehmigungen angeordnet hat». Fly One führe den Flugbetrieb fort, für Fluggäste und Geschäftspartner würden sich keine unmittelbaren Änderungen ergeben, heißt es. Es gehe bei der Entscheidung ausschließlich um die Investitionskontrolle.