Tim Clark: Er war 35 Jahre bei der Airline aus Dubai.

Tim ClarkEmirates geht mit Lufthansa hart ins Gericht

Emirates-Chef Tim Clark glaubt, dass die Luftfahrtbranche sich gerade massiv verändert. Gewisse Airlines seien da vorne mit dabei, andere verlören den Anschluss.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Tim Clark glaubt, dass genug für alle da ist. «Die beiden anderen Golfairlines und die Fluggesellschaften im Rest der Welt können immer noch genug abgreifen», so der Chef von Emirates. Schließlich verdopple sich die Nachfrage gerade. Ehemals kleine Flughäfen würden zu wichtigen Drehkreuzen. Das eröffne riesige Chancen. «Es gibt noch immer 100 Städte, die wir nicht anfliegen», so Clark in einem großen Interview mit der Zeitung The National.

Clark sieht Emirates dabei in einer idealen Ausgangslage. Dubai sei ideal gelegen. «Ich erachte den Indischen Ozean als eines der großen Wachstumszentren.» Die Welle des Wachstums erreiche Volkswirtschaften in Ostafrika, im Nahen Osten, Indien und in Südostasien. Die Vereinigten Arabischen Emirate liegen zwischen diesen Regionen, so das Urteil von Clark.

Willie Walsh, Michael O'Leary und Carolyn McCall

Zentral für den künftigen Erfolg ist für Clark aber die Einstellung. «Willie Walsh ist einer der neuen Manager, einer der Aviatik-Vordenker des 21. Jahrhunderts,  einer der Risiken eingeht. Schauen Sie sich doch den Deal zwischen British Airways und Iberia an, der so wirksam und ertragreich ist» so der Emirates-Chef im Interview.  Der IAG-Chef habe eine neue Kraft im europäischen Markt geschaffen. Als fortschrittlich taxiert Clark auch Ryanair-Chef Michael O’Leary oder Carolyn McCall von Easyjet ein. Sie seien für Wettbewerb und stellten sich ihm.

Hart geht Clark dagegen mit Air France-KLM und Lufthansa ins Gericht. Man solle die beiden europäischen Luftfahrt-Riesen einmal mit der British-Airways- und Iberia-Mutter IAG vergleichen. «Frankreich ist zu bürkoratisch und Lufthansa hat sehr viele verschiedene Flugzeugtypen und sehr hohe Kosten», urteilt Clark. Aber: «Wenn IAG es kann, warum schafft es Lufthansa nicht?», fragt er sich.

Lufthansa hat sehr viele verschiedene Flugzeugtypen und sehr hohe Kosten.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates fährt Netzwerk auf 96 Prozent und Kapazität auf 75 Prozent hoch

ticker-emirates

Emirates Skycargo startet Frachterverbindung nach Toronto

ticker-emirates

Emirates fährt Golf-Verbindungen wieder hoch

ticker-emirates

Erster Airbus A380 von Emirates hat jetzt Highspeed-Internet

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg