Delta-Flieger in Atlanta: Die Fluggesellschaft suspendierte Piloten.

Druck aus VerkehrsministeriumDelta und American Airlines stellen Mitarbeitende nach Äußerungen zum Attentat auf Charlie Kirk frei

Nach dem Attentat auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk greifen Fluggesellschaften in den USA durch: Delta und American suspendieren Mitarbeitende wegen Social-Media-Posts, United erinnert an die Regeln.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Delta Air Lines und American Airlines haben Mitarbeitende suspendiert, die sich nach dem tödlichen Attentat auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk in sozialen Medien geäußert hatten. Beide Konzerne erklärten, dass die Postings teils Gewalt verherrlichten und nicht mit den eigenen Werten vereinbar seien. Während Delta-Chef Ed Bastian von Inhalten sprach, die «weit über eine respektvolle Debatte hinausgingen», betonte American, dass Betroffene «unmittelbar aus dem Dienst genommen» worden seien.

Auch United Airlines erinnerte in einem Schreiben an Pilotinnen und Piloten an die Social-Media-Richtlinien des Unternehmens. Ob es dort ebenfalls zu Suspendierungen kam, ist unklar. Die Diskussion erhielt zusätzlichen Druck aus der Politik: Verkehrsminister Sean Duffy forderte die Entlassung von Beschäftigten, die das Attentat gefeiert hätten.

Charlie Kirk äußerte sich kritisch gegenüber Diversity-Programm bei United Airlines

Brisant ist die Debatte auch deshalb, weil Kirk in der Vergangenheit mit Aussagen über Diversität in der Luftfahrt für Aufsehen gesorgt hatte. In einem Podcast im Januar 2024 hatte er erklärt: «Wenn ich einen schwarzen Piloten sehe, denke ich: Hoffentlich ist er qualifiziert.» Anlass der Diskussion war das Diversity-Programm von United Airlines, das seit Jahren gezielt Frauen und Minderheiten für die Pilotenausbildung fördert – ein Ansatz, der in konservativen Kreisen regelmäßig scharfe Kritik auslöst.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta plant tägliche Flüge von Los Angeles nach Manila

ticker-delta-airlines

Unwetter legt Atlanta lahm – Delta droht Millionenstrafe

ticker-delta-airlines

Delta bestellt 34 weitere Airbus A321 Neo

Airbus A350 und Airbus A330 in Delta-Farben: Die Airline will mehr.

Delta erweitert Langstreckenflotte mit zusätzlichen Airbus A330 Neo und A350

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin