Delta-Flieger in Atlanta: Die Fluggesellschaft suspendierte Piloten.

Druck aus VerkehrsministeriumDelta und American Airlines stellen Mitarbeitende nach Äußerungen zum Attentat auf Charlie Kirk frei

Nach dem Attentat auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk greifen Fluggesellschaften in den USA durch: Delta und American suspendieren Mitarbeitende wegen Social-Media-Posts, United erinnert an die Regeln.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Delta Air Lines und American Airlines haben Mitarbeitende suspendiert, die sich nach dem tödlichen Attentat auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk in sozialen Medien geäußert hatten. Beide Konzerne erklärten, dass die Postings teils Gewalt verherrlichten und nicht mit den eigenen Werten vereinbar seien. Während Delta-Chef Ed Bastian von Inhalten sprach, die «weit über eine respektvolle Debatte hinausgingen», betonte American, dass Betroffene «unmittelbar aus dem Dienst genommen» worden seien.

Auch United Airlines erinnerte in einem Schreiben an Pilotinnen und Piloten an die Social-Media-Richtlinien des Unternehmens. Ob es dort ebenfalls zu Suspendierungen kam, ist unklar. Die Diskussion erhielt zusätzlichen Druck aus der Politik: Verkehrsminister Sean Duffy forderte die Entlassung von Beschäftigten, die das Attentat gefeiert hätten.

Charlie Kirk äußerte sich kritisch gegenüber Diversity-Programm bei United Airlines

Brisant ist die Debatte auch deshalb, weil Kirk in der Vergangenheit mit Aussagen über Diversität in der Luftfahrt für Aufsehen gesorgt hatte. In einem Podcast im Januar 2024 hatte er erklärt: «Wenn ich einen schwarzen Piloten sehe, denke ich: Hoffentlich ist er qualifiziert.» Anlass der Diskussion war das Diversity-Programm von United Airlines, das seit Jahren gezielt Frauen und Minderheiten für die Pilotenausbildung fördert – ein Ansatz, der in konservativen Kreisen regelmäßig scharfe Kritik auslöst.

Mehr zum Thema

ticker-delta-airlines

Delta und Latam bauen Zusammenarbeit in Wartung aus

Ein Sitz der Delta One Suite im A350-1000 als Bettmodus mit Decke

Delta Air Lines kündigt nächste Generation ihrer Suite an

Die neue Premium Economy im Airbus A330

So will Delta ihre 42 Airbus A330 nachrüsten

Ein Sitz der Delta One Suite im A350-1000 als Bettmodus mit Decke.

Ein Blick in die neue Kabine des A350-1000 von Delta

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg