Erstflüge sind gemeinhin einen Moment zum Feiern. Bei Condor stand vergangenen Freitag (26. Juni) ein solcher auf dem Programm. Der deutsche Ferien- und Städteflieger startete seine tägliche Verbindung zwischen Frankfurt und Kairo. Es sei ein «faszinierendes Ziel mit großer wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung», kommentierte Condor-Chef Peter Gerber. Man investiere damit bewusst «in einen Markt mit langfristigem Potenzial» und schaffe zusätzliche Anbindungsmöglichkeiten über Frankfurt.
Das Flugzeug sei nach der Ankunft am Cairo International Airport «im Rahmen einer kleinen Willkommenszeremonie begrüßt» worden, schrieb Condor. Eigene Vertreter sowie solche des Flughafens und der Behörden hätten die Aufnahme der neuen Verbindung gefeiert, so die Fluglinie in einer Mitteilung. Doch einen Schönheitsfehler gab es dabei: Am Gate in Kairo war nicht ein Flieger im Ringelstreifen-Design von Condor angekommen, sondern eine Embraer E190 von Helvetic Airways.
Helvetic Airways fliegt im Sommer für Condor nach Kairo
«Die Flüge zwischen Frankfurt und Kairo in Zusammenarbeit werden mit unserem Partner Helvetic Airways durchgeführt», erklärt eine Sprecherin von Condor. Die Schweizer Wet-Lease-Spezialistin übernehme in dieser Saison die Flüge. Die Kooperation mit Partnern sei «ein fester Bestandteil unserer operativen Planung und ermöglicht Condor, das Streckennetz flexibel und zuverlässig auszubauen».