Kopilot von Air France: Seine Gewerkschaft muss dem Boost-Plan zustimmen.

Tiefe KostenAir France prüft für neue Billigtochter A350

Auf Mittelstrecken gegen Ryanair und Co., auf Langstrecken gegen Golfairlines: Air France plant eine neue Tochter mit tieferen Kosten. Nun wurden weitere Details zu Flotte und Name bekannt.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am Mittwoch (8. Februar) hat der Vorstand sein Angebot vorgelegt. «Nun erwarten wir von der Pilotengewerkschaft bis Ende kommender Woche, spätestens bis Ende Februar eine Antwort», sagt Alain-Hervé Bernard, Operativchef von Air France im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Das Projekt, das die Arbeitnehmervertreter nun prüfen, heißt intern Boost.

Die Anspannung im Management ist spürbar. Denn im Rahmen von Boost will es eine neue Tochtergesellschaft gründen, die eine tiefere Kostenbasis aufweist. Gewerkschaften sehen so etwas stets kritisch. Sie fürchten eine Unterwanderung der Arbeitsbedingungen.

Mit richtiger Business Class

Mit der neuen Tochter will Air France auf der Langstrecke besser gegen die Konkurrenz durch die Golfairlines ankämpfen können. Ziel ist denn auch nicht die Schaffung einer klassischen Billligairline, sondern einer Fluglinie, die billiger arbeitet und so tiefere Preise anbieten kann. Bei der ersten Bekanntgabe der Pläne vergangenen November hatte Air France erklärt, das Produkt solle «einfach, modern und innovativ» sein. Der Service an Bord werde ein etwas tieferes Niveau als bei Air France aufweisen, aber deutlich über dem einer Billigairline wie Eurowings, Norwegian oder Wow Air liegen. Auch eine Business Class mit Liegesitzen wird es daher geben.

Inzwischen ist Air France bei der Planung schon ein Stück weiter. «Der Airbus A350 scheint uns für die neue Fluggesellschaft eine gute Wahl zu sein», sagt Bernard im Gespräch. Ein Entscheid sei aber noch nicht gefallen. Geplant ist zum Start im Jahr 2020 eine Flotte von zehn Langstreckenfliegern. Auch in Bezug auf den Namen verrät der Operativchef mehr. «Es wird etwas mit ‹Air France› und einem Zusatz sein», so Bernard. Im Vordergrund stehen zum Start Strecken nach Asien.

Auch Mittelstrecken

Während die neue Fluggesellschaft auf der Langstrecke in drei Jahren starten soll, ist für ihren Mittelstreckenbereich ein Startdatum von Ende 2017 geplant. Hier will sie Strecken übernehmen, auf denen die Konkurrenz durch Billigairlines wie Easyjet und Ryanair zu Verlusten führt.

Mehr zum Thema

ticker-air-france

Air France eröffnet 2026 neue Lounge in London-Heathrow

ticker-air-france

Air France: 50. Airbus A220 und 40. A350

ticker-air-france

Air France weitet neue La Première 2026 auf vier weitere Strecken aus

ticker-air-france

Air France macht beste Business-Class-Sitze kostenpflichtig

Video

hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack
Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A321 XLR von Aer Lingus: Das Flugzeug mit der Kennung EI-XLT fällt auf unbestimmte zeit nach einer harten Landung aus.
Ein Airbus A321 XLR der irischen Nationalairline ist am Flughafen Dublin hart gelandet. Das erst ein Jahr alte Flugzeug könnte Monate ausfallen und Aer Lingus Kosten in Millionenhöhe verursachen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies