Unterwegs nach Russland: Air Armenia will bald weitere Routen bedienen.

Air Armenia will durchstarten

Die neue Fluglinie will die neue Nationalairline Armeniens werden. Zumindest den Jungfernflug brachte sie schon erfolgreich hinter sich.

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Rund sechs Monate nach der Pleite der nationalen Fluggesellschaft Armavia versucht die nächste Fluggesellschaft die offizielle Fluggesellschaft Armeniens zu werden. Bereits im Oktober fand der Jungfernflug von Air Armenia statt - es ging von Rostow nach Jerewan. Seit zwei Wochen gibt es nun auch regelmäßige Flüge nach Moskau.

Man werde einen Airbus 320 leasen und seine Routen weiter ausbauen, bekräftige Air-Armenia-Miteigentümer Vahan Harutyunyan nach dem Jungfernflug. Zunächst sollen sechs Ziele in Russland angeflogen werden. Neben Moskau stehen St. Petersburg, Samara, Sotschi, Krasnodar und Rostow auf dem Plan.

Liberalisierung des Flugverkehrs

Air Armenia wurde 2003 als Fracht-Gesellschaft gegründet. Nach der Pleite von Armavia im Frühjahr hatte die armenische Flugbehörde Air Armenia die Lizenz für Passagierflüge erteilt und eine teilweise Liberalisierung des Luftverkehrs beschlossen. Künftig sollen alle Fluglinien, welche die technischen Kriterien erfüllen, eine Fluglizenz in Armenien erhalten, verkündete die armenische Regierung.

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