Stimmenrekorder von Flug MS804 von Egypt Air: Auf den Aufzeichnungen ist das Wort «Feuer» zu hören.

Flug MS804Airbus von Egypt Air zerbrach wohl in der Luft

Die Auswertung der Flugschreiber von Flug MS804 bringt offenbar erste konkretere Ergebnisse zutage. Eine Theorie zum Absturz des A320 von Egypt Air lässt sich außerdem wohl ausschließen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Offenbar hat die Auswertung der Blackboxes von Flug MS804 neue Erkenntnisse gebracht. Wie es aus Ermittlerkreisen gegenüber der New York Times heißt, deutet alles darauf hin, dass der Airbus A320 von Egypt Air nach einem heftigen Feuer an Bord noch in der Luft auseinandergebrochen ist. Der Brand hat sich offenbar im oder nahe dem Cockpit ereignet. Offiziell geben die Ermittler diese Ergebnisse offenbar in den kommenden Tagen bekannt.

Flug MS804 war in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem Mittelmeer abgestürzt. Alle 66 Menschen an Bord kamen ums Leben. Erst rund zwei Wochen nach dem Absturz wurden die Flugschreiber des Flugzeugs geortet. Noch immer sind Suchtrupps dabei, den Meeresgrund nach Wrackteilen und menschlichen Überresten zu durchsuchen. Das Meer ist an der Absturzstelle mehrere tausend Meter tief, der Boden gleicht einer Berglandschaft.

Eine Theorie lässt sich ausschließen

Zu den größten bisher gefundenen Trümmerteilen zählen laut einer anderen New-York-Times-Quelle Flugzeugsitze. Die sterblichen Überreste der Insassen wurden für gerichtsmedizinische Untersuchungen nach Paris gebracht. Eine erste Auswertung des Stimmenrekorders hatte bereits ergeben, dass einer der Piloten von Flug MS804 versuchte, ein Feuer an Bord zu löschen. Man könne Kommandos zur Brandbekämpfung vernehmen, hieß es vor einigen Wochen aus anonymen Quellen. Dabei fiel klar das Wort «Feuer». Wenige Minuten später ist Flug MS804 ins Mittelmeer gestürzt.

Eine Theorie lasse sich durch die Analyse der Blackboxes bisher definitiv ausschließen, so die anonymen Quellen: Dass einer der Piloten den Flieger absichtlich in den Sturzflug steuerte. Noch nicht geklärt ist, ob das Feuer wegen eines technischen Defekts oder eines kriminellen Aktes ausgebrochen ist, so die Quelle zur New York Times weiter.

Mehr zum Thema

ticker-egyptair

Egypt Air startet Flüge nach Birmingham

Airbus A220-300 von Egypt Air, hier noch mit dem Kennzeichen SU-GFC: Heißt mittlerweile N562AZ und bleibt für immer am Boden.

In den USA werden vier Airbus A220 ausgeschlachtet

ticker-azorra

Azorra übernimmt zwölften Airbus A220 von Egypt Air

ticker-egyptair

Egypt Air Cargo übernimmt weiteren in Dresden zum Frachter umgebauten Airbus A330 P2F

Video

boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin