A380: Bald doch wieder Verkaufsschlager?

Airbus kündigt A380-Order an

Im Grunde machen die Riesenflieger momentan eine schwierige Zeit durch. Doch überraschend kündigt Airbus nun einen Großauftrag an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Airbus hinkt dem eigenen Ziel ziemlich hinterher. 30 A380 wollten die Europäer in diesem Jahr verkaufen. De Facto konnten sie nur vier feste Bestellungen bei der russischen Transaero für den Superjumbo einholen. Außerdem kündigte der Flugzeugbauer an, dass eine Absichtserklärung von Singapore Airlines über den Kauf von fünf A380 noch in diesem Jahr in eine feste Bestellung umgewandelt wird. Doch auch dann bleiben es weit weniger als die geplanten 30 Jets.

Doch nun überraschte Airbus-Verkaufchef John Leahy mit einer Ankündigung. Eine «signifikante» Bestellung für den A380 stehe an, erklärte Leahy gemäß dem Fachmagazin Aviation Week. Um wie viele Flieger genau es geht verriet er nicht, genauso wenig wie die Airline, die den Superjumbo kaufen will. Noch in diesem Jahr soll die Absichtserklärung unterschrieben werden, aber schon 2013 soll diese sich in eine feste Bestellung umwandeln.

Bald wieder Erholung

Dann, und allerspätestens 2014, kündigt Leahy an, dürfte die Nachfrage nach den sehr großen Jets wie dem A380, aber auch der Boeing B747, wieder anziehen. «Die Airlines dürften dann aus der momentanen Krise wieder heraus sein. Und wie sonst soll man den steigenden Passagierzahlen und der limitierten Kapazität entgegenkommen, wenn nicht mit großen Fiegern?», so der Manager.

Momentan läuft es nämlich noch eher schleppend für die Maschinen der ganz großen Klasse. «Der A380 ist ein so großes Flugzeug – wer hat schon in Zeiten wie diesen die Kraft, zehn Stück davon zu kaufen?», erklärte etwa Chen Feng, Chef von Hong Kong Airlines, kürzlich gegenüber der Presse als Erklärung dafür, dass er die Bestellung seiner Airline über 10 A380 gerne rückgängig machen würde.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Airbus A320 von Eurowings: Über Sarajevo schüttelte es plötzlich heftig in solch einem Flugzeug.

Airbus A380 löst Turbulenzen auf Flug von Eurowings aus - sechs Verletzte

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.

So bekommt ein Airbus A380 von Lufthansa in Dresden in sechs Wochen eine neue Business Class

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil