Vögel fliegen in Formation und sparen so Energie. Airbus ...

Mit SAS und French BeeAirbus A350 testen Schwarmflug

Wenn es nach Airbus geht, werden in einigen Jahren Flugzeugschwärme am Himmel zu sehen sein. Bald starten mithilfe von zwei Airlines reale Tests mit A350, um den en Formationsflug zu erforschen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Auf großen Luftfahrtmessen verkünden Hersteller nicht nur Flugzeugbestellungen, sondern präsentieren stets auch Zukunftskonzepte. Bei der Dubai Air Show im vergangenen November zeigte Boeing etwa ein kleines Modell eines Hyperschallfliegers, der einst eine Geschwindigkeit von 5472 Kilometern pro Stunde erreichen sollen. Airbus stellte ein Konzept vor, in dem Flugzeuge zusammen wie Vögel im Schwarm fliegen.

Jetzt zeigt sich: Airbus' Projekt namens Fellofly - ein Zusammenzug aus Fellow und Fly, also Gefährte und Flug – ist näher an der Umsetzung als viele andere Zukunftskonzepte. Der Flugzeugbauer hat am Mittwoch (9. September) fünf Partner für das Projekt vorgestellt: SAS Scandinavian Airlines, den Billigflieger French Bee und die Flugsicherungen von Frankreich, Großbritannien und Europa.

Bis zu 10 Prozent weniger Treibstoff

Fellofly sieht vor, dass Flugzeuge in Formationen fliegen, so wie Vögel das tun. Die hinteren Flieger sollen Energie sparen, indem sie die Aufwinde nutzen, welche die Jets vor ihnen erzeugen. Airbus hofft, so den Treibstoffverbrauch um 5 bis 10 Prozent zu drücken.

Noch im Laufe des Jahres 2020 will der Flugzeugbauer zusammen mit seinen neuen Partnern ein Konzept entwickeln und erste Testflüge mit zwei Airbus A350 durchführen. Sowohl SAS als auch French Bee haben den Langstreckenflieger in ihren Flotten. Für 2021 sind dann Tests über dem Meer geplant. Denn klar ist, dass das Konzept sich vor allem für längere Flüge eignen könnte, so zum Beispiel für Atlantiküberquerungen.

Airbus will die Technik liefern

Die Flugsicherungen sollen ihr Wissen einbringen, damit die Jets sicher zusammengeführt werden können. Und was hat Airbus von all dem? Der Flugzeugbauer will technische Lösungen anbieten, die den Piloten helfen, die Flugzeuge sicher in der Formation zu halten. Airbus hofft, dass Mitte des Jahrzehnts echter Flugbetrieb mit dem neuen Konzept starten kann. Fluggesellschaften könnten so Treibstoff sparen und ihre Emissionen senken.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen zum Schwarmflug.

Mehr zum Thema

Bird of Prey: Airbus' neues Konzept soll junge Ingenieure dazu inspirieren, mehr von der Natur abzuschauen.

Mehr Raubvogel, weniger Flugzeug

ticker-airbus-beluga

Airbus bündelt Digitalgeschäft in neuer Skywise-Tochter

ticker airbus defence

Airbus testet in Norddeutschland «Bird of Prey»-Abfangdrohne gegen Kamikaze-Drohnen

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet vernetzte Brandbekämpfung aus der Luft

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg