A350: Schon bald in der Luft

A350-Erstflug in drei Monaten

Zur Flugschau in Paris le Bourget wird es definitiv nicht reichen. Doch im Sommer soll der neue Jet von Airbus dann erstmals abheben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Wir sind auf der sicheren Seite», sagte Airbus-Chef Fabrice Brégier bei einem Branchentreffen in Washington in der vergangenen Woche. Die Entscheidung im Februar, statt auf Lithium-Ionen- auf Nickel-Cadmium-Batterien zu setzen, werde dafür sorgen, dass Airbus' moderner Langstreckenflieger keine ähnlichen Probleme wie Boeings Dreamliner haben werde. «Das soll jetzt nicht heißen, dass Boeing nicht auf der sicheren Seite ist», stellte Brégier laut einem Bericht des Finanzportals Seekingalpha schnell klar. Der amerikanische Konkurrent müsse sich aber nun ziemlich anstrengen, um mit dem A350 gleichzuziehen.

Eine weniger gute Nachricht für Luftfahrtfans hatte er aber auch. Wer auf einen Erstflug des Jets bei der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris im Juni gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Zu dieser Zeit werde sich der neue Airbus noch im Hangar befinden und den finalen Vorbereitungen für den Erstflug unterzogen werden, so Brégier. Dieser soll dann Ende Juni oder spätestens Anfang Juli definitiv stattfinden, kündigte der Airbus-Chef laut einem Bericht des Fachmagazin Flightglobal an.

Qatar Airways Erstkunde

Die Auslieferungen des Jets sollen 2014 beginnen. Erstkunde ist Qatar Airways. Die A350-Familie besteht aus drei Modellen, dem 800er, dem 900er und dem 1000er. Sie fassen zwischen 270 und 350 Passagieren. Als erstes soll 2014 das 900er-Modell auf den Markt kommen, gefolgt vom 800er im Jahr 2016 und schließlich der größten Version 2017.

Airbus und Boeing liefern sich auf dem Markt der neuen und effizienten Langstreckenflieger einen harten Kampf. Schon bald steht laut Analysten der nächste Zyklus an Flottenerneuerungen an. Tausende neue Jets dürften die großen Fluggesellschaften dann bestellen, um ineffiziente, veraltete Modelle zu ersetzen. Den Jet so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen - und das ohne große Probleme - ist daher für Airbus essenziell.

Mehr zum Thema

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin