Letzte Aktualisierung: 19:43 Uhr

Missgeschick in Bogota

Lufthansa-A340 fährt in Morast

Ein Airbus A340 von Lufthansa rollte am Samstag in Bogota auf die Startbahn zu. Da begingen die Piloten einen Fahrfehler. Der Jet fuhr ins Gras und blieb stecken.

GRIAA

Das Fahrwerk des Lufthansa-A340: Kein herauskommen mehr.

Die Passagiere von Flug LH543 stellten sich auf eine lange Nacht ein. Mit rund 15 Minuten Verspätung war der Airbus A340-600 von Lufthansa am Samstagabend (17. Januar) am Flughafen Eldorado von Bogota vom Standplatz los gerollt. Rund zehn Stunden später hätte er in Frankfurt am Main landen sollen. Doch soweit kam es nicht. Denn die Piloten begingen am Flughafen der kolumbianischen Hauptstadt einen folgenschweren Fahrfehler.

Als der A340 mit der Kennzeichnung D-AIHM und Taufnamen Wuppertal vom Rollweg zur Startbahn 13R fuhr, geriet er vom Asphalt. Bilder vom Ort des Zwischenfalles lassen vermuten, dass die Piloten zu früh nach rechts abgebogen sind. Das Hauptfahrwerk des Lufthansa-Flugzeuges rollte ins Gras, das vom Regen über den Tag aufgeweicht worden war. In diesem Morast blieb es stecken. Nichts ging mehr.

Flug LH543 von Lufthansa wurde annulliert

In der Folge wurde das Flugzeug gemäß kolumbianischen Medienberichten geräumt und der Treibstoff abgepumpt. Flug LH543 wurde annulliert. Fachkräfte des Flughafens von Bogota versuchen seither die Lufthansa-Maschine aus dem Morast zu ziehen. Die kolumbianische Flugunfalluntersuchungsbehörde Grupo de Investigación de Accidentes & Incidentes Aéreos leitete eine Untersuchung ein.

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