Lufthansas Airbus A319 mit dem Kennzeichen D-AIBF: War in den vergangenen Tagen (mittlerweile mit neuer Lackierung) in Warschau, Helsinki und Paris.

Flotte Januar 2020 und 2021Airbus A320 bei Lufthansa nur noch in der Statistenrolle

Vor der Corona-Krise war die Flotte gut ausgelastet. Ein Jahr später sind bei Lufthansa vor allem vier Flugzeugmodelle aktiv, der klassische A320 gehört nicht dazu.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Ende Januar 2020 wurde klar, dass Covid-19 kein rein chinesisches Problem ist. Europäische Fluggesellschaften gaben bekannt, ihre Flüge von und nach Festlandchina einzustellen. Und die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte das neue Corona-Virus am 30. Januar erstmals als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ein.

Der Januar des vergangenen Jahres war daher auch für Lufthansa der letzte normale Monat. Seither hat sich die Welt fundamental verändert. Und das spiegelt sich auch in der aktiven Flotte der deutschen Fluggesellschaft, wie eine neue Auswertung zeigt.

Wenige A340-300 abgestellt

Insgesamt waren laut der britischen Luftfahrtberatungsfirma IBA im Januar 2020 91 Prozent der Lufthansa-Flugzeuge aktiv, mittlerweile sind es nur noch 35 Prozent. Die meisten Airbus A340-600, Boeing 747-400 und Airbus A380 waren damals noch in regelmäßigem Betrieb – jetzt stehen sie am Boden. Dagegen fliegen aktuell einige 747-8 und fast alle A340-300 von Lufthansa.

Bei den Kurz- und Mittelstreckenfliegern erlebten die klassischen Airbus A320 den größten Einbruch. Im Januar 2020 waren noch mehr als 70 der Flieger aktiv. Der A320-200 war damit das mit Abstand am meisten genutzte Modell bei Lufthansa. Mittlerweile sind es gerade noch ein oder zwei aktive A320. Bei den A321-200 ging es herunter von knapp 40 auf etwa 10 aktive Flieger.

Viele A319 und A320 Neo aktiv

A321-100 sind gar nicht mehr in Betrieb. Viel besser sieht es aus für zwei andere Modelle: Vom A319 sind zwar mittlerweile weniger Exemplare in der Flotte, die sind aber fast alle aktiv. Beim A320 Neo ist die Zahl der Exemplare gestiegen und die meisten sind im Einsatz. Während die beiden Modelle aktuell das Rückgrat der Kurz- und Mittelstreckenflotte sind, ist es bei den Langstreckenmodellen neben dem Airbus A340-300 der A350-900.

Die genaue Verteilung sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie (klicken für größeres Bild).

Mehr zum Thema

Piste dicht: Zum zweiten Mal benutzt Frankfurt eine Bahn zum Abstellen von Flugzeugen.

Sieben Königinnen machen auf Social Distancing

Winglet eines Airbus A350 von Lufthansa: Bald noch öfter zu sehen.

Lufthansa verpfändet acht Flugzeuge

Detail eines Airbus A380 von Lufthansa: Viele Flugbegleiter fliegen derzeit kaum.

Lufthansa gibt Flugbegleitern Urlaub für Ocean-Job

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies