Flosse von Air Zimbabwe: Immer noch Probleme

Preisbrecher Air Zimbabwe

Nach dem Grounding der Staatsairline sicherten sich ausländische Anbieter die Vormacht in Simbabwe nach Südafrika. Nun schlägt Air Zimbabwe zurück.

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Teurer als ein Flug von Frankfurt nach New York konnte es werden, wenn man von Harare in Simbabwe nach Johannesburg in Südafrika fliegen wollte. Bis zu 800 Dollar hätten die Fluggesellschaften für Tickets auf dieser Strecke verlangt, berichtet das Internetportal Allafrica. Denn das Angebot war begrenzt. British Airways und South African Airways unterhielten auf der Strecke quasi ein Duopol, berichten Medien. Das trieb die Preise hoch.

Doch inzwischen fielen die Preise massiv. Laut Ozias Bvute liegt das an Air Zimbabwe. Im vergangenen Jahr nahm Simbabwes Nationalanbieter nach einem Grounding die regionalen Flüge wieder auf. Und er ging zum Neustart mit tiefen Preisen auf Kundenfang. 350 Dollar kostet ein Ticket Harare-Johannesburg bei Air Zimbabwe. In der Folge sanken die Preise auf der Strecke um durchschnittlich 60 Prozent.

Zwangsurlaub für Angestellte

Neuere Airbus A320 sollen nun helfen, regionale Strecken wieder profitabler zu machen, so Bvute. Und dass das Erfolg habe, zeige sich an den Preisen. «Niedrigere Kosten für Unterhalt und Treibstoff können wir in Form von preiswerteren Tickets an die Passagiere weitergeben», erklärt er.

Doch wirklich gut geht es der Airline immer noch nicht. Erst Anfang Juni schickte sie 600 von 1000 Angestellten in den Zwangsurlaub. Wann sie wieder arbeiten dürfen ist noch nicht klar.

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