Letzte Aktualisierung: um 18:08 Uhr
Partner von  

Marke beschädigt

Air-Lease-Chef empfiehlt 737 ohne Max

Steven Udvar-Hazy rät Boeing, den Namenszusatz Max bei der 737 zu streichen. Der Vorsitzende der Air Lease Corporation empfiehlt eine andere Benennung.

Boeing

Es sind klare Worte von Steven Udvar-Hazy: «Wir haben Boeing gebeten, das Wort Max loszuwerden», sagte der Vorstandsvorsitzende des Leasingunternehmens Air Lease Corporation am Montag (20. Januar) bei einer Konferenz in Dublin. «Die Marke Max ist beschädigt.» Es gebe keinen Grund, warum Boeing die Jets der 737-Max-Familie nicht etwa 737-8, 737-9 und 737-7 nennen sollte, so Udvar-Hazy laut dem Magazin Flightglobal.

Die Air Lease Corporation hat insgesamt 42 Exemplare der Boeing 737 Max geordert und davon vor dem weltweiten Grounding schon 15 erhalten. Udvar-Hazy sagte, es sei immer noch unklar, wann das Modell wieder abheben könne. Allerdings hoffe er auf grünes Licht der Behörden innerhalb der nächsten 90 Tage. Der 73-Jährige erklärte, so etwas wie die 737-Max-Krise habe er nie zuvor erlebt «in meinen 50 Jahren in der Luftfahrt».



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.