Kim Jong Un steigt aus dem Flugzeug: Ein seltenes Bild.

Welcome aboard, Kim Jong-un!

Nordkoreas Diktator ließ sich erstmals nach einer Flugreise ablichten. Bei Kim Jong-uns Vater wäre das unmöglich gewesen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Der mittlerweile verstorbene Kim Jong-il bemühte sich immer, als knallharter Diktator dazustehen. Doch eine Schwäche konnte er einfach nie kaschieren – die vor dem Fliegen. Selbst wenn der damalige Machthaber Nordkoreas Staatsbesuche nach China oder Russland unternahm, reiste er mit dem Zug. Zum Teil war er wochenlang unterwegs. Angeblich soll er schließlich auch an Bord eines Zuges gestorben sein. Ein Wagon des Staatszuges ist im selben Mausoleum in Pjöngjang ausgestellt, in dem auch der einbalsamierte Körper von Kim Jong-il aufgebahrt ist.

Die Flugangst hat Nachfolger und Sohn Kim Jong-un offenbar nicht geerbt. Am Mittwoch (2. April) veröffentlichte die Parteizeitung Bilder, die zeigten wie er aus einem Flugzeug aussteigt. Wie verschiedene Medien berichten, nutzt der neue Diktator sogar gerne Helikopter, die Transportart, welche der Legende nach die Flugangst bei seinem Vater auslöste.

Narbe zugezogen

Kim Jong-il sei 1976 bei einem Unfall mit einem Hubschrauber nur knapp mit dem Leben davon gekommen, heißt es. Dabei habe er sich auch eine Narbe an der Stirn zugezogen. Sohn Kim Jong-un scheint davon unbeeindruckt. Er ließ sich zwischen 2012 und 2013 sogar extra Hubschrauber-Landeplätze in der Diktatorenresidenz bauen.

Und auch bei Flugzeugen zeigt Kim Mut. Die Fotos zeigen, dass er aus einer Ilyushin-62 der Nationalairline Air Koryo aussteigt - seit 2013 ist das Flugzeug nicht mehr im chinesischen Luftraum erlaubt, die EU verbot es schon 2006 - aus Sicherheitsgründen. Dass die Il 62 überhaupt noch fliegt, ist auch eine Neuigkeit. Eigentlich hatte es geheißen, dass Air Koryo die vier verbleibenden Exemplare zerlegt hatte, um die Ersatzteile zu verkaufen.

Gepäck in den Gängen

Die Staatsairline hat einen alles andere als guten Ruf. Als einziger Anbieter erhält Air Koryo beim Bewertungsportal Skytrax nur einen Stern und ist damit offiziell die schlechteste Airline der Welt. Wie die Passagiere berichten, spielt bei Start und Landung Marschmusik im Flieger, man bekommt Propaganda-Filme zu sehen und Prospekte ausgeteilt. Außerdem scheint man bei Air Koryo ein Platzproblem zu haben: Da die Koreaner generell mit sehr viel Gepäck reisen und nicht alles im Laderaum Platz hat, steht ein großer Teil davon in der Kabine herum, berichten Passagiere.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack