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Joon

Air France gründet Millennial-Airline

Nun ist bekannt, wie die neue Fluggesellschaft von Air France heißein wird: Joon. Sie wird keine reine Billigairline, sondern fokussiert sich auf ein junges Publikum.

Man kann eines nicht leugnen: Ein bisschen erinnert das Ganze an IAG’s neue Tochter Level. Air France hat nach der Zustimmung der Piloten zum Strategieplan ihre bereits vor einiger Zeit unter dem Projektnamen Boost angekündigte neue Tochterairline vorgestellt. Der Name: Joon. Die Verwandschaft zu Air France ist im Auftritt der neuen Fluglinie nicht mehr sichtbar, wie das noch vor Kurzem geplant war.

Das Zielpublikum von Joon: Millennials, also 18- bis 35-Jährige. Schon in diesem Herbst startet die neue Air-France-Tochter ab Paris Charles de Gaulle Mittelstreckenflüge. Ab Sommer 2018 geht sie dann auf die Langstrecke. Ziele nennt Air France offiziell noch nicht. Früher waren in den Verhandlungen mit den Piloten aber schon Bamako, Bangkok, Buenos Aires, Osaka, Rio de Janeiro und Tokio-Haneda genannt worden.

Dieselben Standards wie bei Air France

Joon wird keine reine Billigairline wie Eurowings. Man wolle der Zielgruppe alles bieten, was ihren Bedürfnissen entspreche, erklärt der Konzern. Der Kern dessen sei Technologie und digitale Vernetzung, so Air France. Joon soll auf Strecken fliegen, auf denen Air France-KLM derzeit Verluste schreibt. Die Kosten sollen dann etwa 15 bis 18 Prozent tiefer liegen als bisher.

Die Flotte von Joon wird nach dem Aufbau aus 30 Flugzeugen bestehen, berichten französische Medien. Zunächst werden es Mittelstreckenjets vom Typ A320 und A321 sein, ab 2020 sollen dann neue Airbus A350 hinzukommen. Wirklich viele Details über Kabine und Service gibt es noch nicht, aber Air France-KLM verspricht, dass dieselben Standards an Bord gelten, wie auch bei den Mutterairlines. Bei Twitter legt die Airline Wert darauf zu betonen: Joon ist keine typische Billigiairline.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie Joon auftreten wird.



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