VC-25 der US Air Force: Die Air Force One landet auf dem Flughafen Zürich.

Wer begleitet Air Force One?Im Konvoi des Präsidenten

Die Air Force One ist wohl das bekannteste Flugzeug der Welt. Wenn sie unterwegs ist, sind noch einige andere Jets mit dabei.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Schon bald will der neue Präsident Joe Biden mit seiner Boeing VC-25, besser bekannt als Air Force One, nach Europa reisen. Gleich zwei Flugzeuge dieses Typs gibt es, sie wurden vor 30 Jahren auf Basis der Boeing 747-200 gebaut und in Dienst gestellt. Schon bald sollen die alten Modelle durch neue Boeing 747-8 ersetzt werden. Trotz allerhand Funktionen und Technik bestreitet die Air Force One niemals eine Reise ohne Begleitung, doch wie sieht diese aus?

Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten einen Staatsbesuch absolviert, ist das eine teure und aufwendige Angelegenheit. Es kostet rund 180.000 Dollar in der Stunde, seinen Flieger zu betreiben. Während der Präsident in der einen VC-25 sitzt, fliegt die andere oft als Ersatzmaschine hinterher. Auch Tage vor und nach der Ankunft des Präsidenten gibt es zahlreiche Flüge, die mit seinem Besuch in Verbindung stehen.

Mit Hubschrauber und Panzerlimousinen

Mindestens drei Tage im Voraus landen die ersten Flugzeuge der US Air Force am Zielflughafen, oft sind es Transportmaschinen vom Typ Lockheed C5 Galaxy. Sie bringen unter anderem Transportmittel, wie die sieben Meter lange Limousine «The Beast» oder Hubschrauber der Marines, auch bekannt als White Hawk oder Marine One.

Mit der Air Force One fliegen oft parallel noch weitere Flugzeuge im Konvoi. Neben der Ersatzmaschine ist oft auch ein Tankflugzeug mit dabei, um diese im Notfall in der Luft betanken zu können. Man vermutet, dass das Flugzeug dank der Luftbetankung bis zu 72 Stunden am Stück fliegen kann. Entgegen einiger Gerüchte wird das Präsidentenflugzeug nicht immer von Kampfflugzeugen begleitet, lediglich in Notsituationen wie am 11. September 2001 ist das der Fall.

Parkmangel am Flughafen

Aufgrund der vielen Flugzeuge des Präsidenten, kann es durchaus vorkommen, dass es zu Platzmangel an den Flughäfen kommt. Flugzeuge der Air Force werden dann auf umliegende Flughäfen und Air-Force-Basen verteilt. Dort parken sie, bis sie wieder benötigt werden, oder sie fliegen direkt zu ihrer Basis zurück.

Während die VC-25 am Boden steht, gibt es oft auch Einschränkungen für den Flughafen. So wurde 2019 beim Besuch von Donald Trump der Luftraum um den Hamburger Flughafen tagelang für Privatflugzeuge gesperrt. Wenn der Präsident wieder aufbricht, steht am Flughafen ebenfalls alles still, bis die Air Force One von ihrer Parkposition zur Startbahn gerollt und abgeflogen ist. In den Tagen nach ihrer Abreise werden ihr auch die etlichen Transportmaschinen folgen.

Air Force One und Two

Die Flugzeuge, mit denen der Präsident fliegt, werden von der US Air Force zur Verfügung gestellt, wenn der Präsident an Bord ist, lautet das Rufzeichen dieser Maschinen «Air Force One». Dies gilt nicht nur, wenn der Präsident in einer seiner VC-25 ist, sondern in allen Flugzeugen der Luftwaffe. Sobald der Präsident einen Hubschrauber des Marine Corps betritt, so ist dessen Rufzeichen «Marine One». Sollte der Vizepräsident alleine verreisen, gilt dasselbe, allerdings heißt es dann Air Force Two oder Marine Two.

Mehr zum Thema

Am Anfang der Entwicklung stand das Tankflugzeug Boeing KC-135. Aus ihm wurde die zivile Variante Boeing 367-80 entwickelt. Das Modell hatte vor sechzig Jahren seinen Erstflug.

Der Jet, der die Luftfahrt revolutionierte

Boeing 737 von Janet Airlines: Ab Las Vegas an geheime Orte unterwegs.

Geheimairline sucht Flugbegleiter

US-Präsident Trump und sein Vize vor der Air Force One: In dieser Legislaturperiode werden die neuen Flieger nicht mehr fertig.

Boeing designt für 600 Millionen Air Force One

ticker air force one neu

Drei Secret-Service-Mitarbeitende nach Bericht über Trumps neuen Boeing 747-8 suspendiert

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies