Wenn die Gewerkschaften nicht zustimmen, wird auch aus den neusten Billig-Plänen von Air Canada nichts.

Low-Cost Pläne in Gefahr

Schon länger plant Air Canada eine Billigtochter. Die Gewerkschaften stellen sich nun quer. Das Vorhaben droht zu scheitern.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Air Canada hatte eigentlich geplant, den neuen Low-Cost-Anbieter schon 2012 auf den Markt zu bringen. Das dürfte nun schwieriger werden. Zwar würde die neue Tochter Tausende neuer Stellen schaffen. Diese würden allerdings schlechter bezahlt (aeroTELEGRAPH berichtete). Der Stundenlohn bei Berufsantritt wäre für die neuen Flugbegleiter 22.99 Dollar. So viel hatten die Berufsanfänger bei Air Canada 2008 erhalten.

Eigentlich sah es so aus, als würden die Gewerkschaften der kanadischen Airline grünes Licht für die Pläne geben. Jetzt stellen sie sich aber doch quer. Wie der Calgary Heraldberichtet, sind die Pläne in einem neuen Kollektivvertrag der Flugbegleiter mit keinem Wort erwähnt. Schon vorher hatten sie offenbar einen Vertrag zurückgewiesen, weil einige Punkte der Gewerkschaft nicht gepasst hatten. Auch der Pilotenverband sieht die Pläne der Fluggesellschaft kritisch: Man müsse immer noch dasselbe leisten, eine schlechtere Bezahlung sei also nicht nachvollziehbar. Sie lehnten den Vorschlag von Air Canada daher ab. Statt durch geringeres Gehalt könne auch dadurch gespart werden, dass die Airline nur einen Mittelstrecken-Flugzeugtyp nutze, so Paul Strachan, Präsident der Pilotenvereinigung.

Gleiche Arbeit, schlechtere Bezahlung

Die Diskussion dürfte die Fluggesellschaft ziemlich unter Druck setzen: Ohne die Zustimmung der Gewerkschaften können sie den Plan nicht durchsetzen. Und für Air Canada-Chef Calin Rovinescu ist es unvermeidlich, einen neuen Low-Cost-Versuch zu starten, wenn die Airline nachhaltig profitabel bleiben will. Es ist nicht das erste Mal, dass Air Canada einen Versuch mit einer Billigairline startet. Doch bisher waren diese nicht von Erfolg gekrönt. Zuletzt machte Zip Air nur zwei Jahre nach dem Start 2004 schon wieder dicht.

Mehr zum Thema

ticker-haft-verhaftung-polizei

Weiterer Verdächtiger im Raub von Gold aus Lager von Air Canada Toronto festgenommen

ticker-air-canada

Air Canada kommt im Sommer mit größeren Flugzeugen nach Genf

ticker-air-canada

Air Canada weitet Einsatz des Airbus A321 XLR im Inland aus

ticker-air-canada

Air Canada enthüllt Sonderlackierung auf Airbus A330 zu Olympischen Winterspielen

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies