Boeing 747-8 von Air Belgium: Die Flotte soll weiterhin drei Jumbo-Jets umfassen.

OE-LFIAir Belgium fliegt dritte Boeing 747 in Wüste - aber nur zu Kurzurlaub

Mit zwei Jumbo-Jets fliegt die Airline Fracht. Eine dritte Boeing 747-8 F stand monatelang herum und wurde nun nach Arizona geflogen. Doch Air Belgium verspricht deren baldige Rückkehr.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist ein wahrlich globalisiertes Konstrukt: Sie tragen österreichische Kennzeichen, werden von einer belgischen Fluggesellschaft betrieben und sind für einen chinesischen Logistikriesen unterwegs. Im Frühjahr 2022 übernahm Air Belgium zwei Boeing 747-8 F. Die Jumbo-Jets mit den Kennzeichen OE-LFC und OE-LFD nutzt die Fluggesellschaft jedoch nicht selbst. Sie führt damit Flüge für ihre Aktionärin Hongyuan Group durch.

Im Januar 2023 holte sich Air Belgium eine dritte Boeing 747-8 in die Flotte. Doch während die anderen beiden eifrig durch die Welt fliegen, absolvierte die Maschine mit dem Kennzeichen OE-LFI bisher nur zwei Flüge - von Brüssel nach Peking und zurück. Seit Mitte April bewegte sie sich nicht mehr.

Für D-Check in den USA

Doch vergangene Woche flog sie plötzlich in die USA, zuerst nach Bangor in Maine, wo viele Flugzeuge verzollt werden, dann zum Pinal Airpark in Arizona. Dort liegt ein großer Flugzeugfriedhof, wo auch viele ungenutzte Flieger eingelagert werden. Eine Sprecherin von Air Belgium dementiert jedoch Gerüchte, wonach die Boeing 747-8 F ausgeflottet werde. «Eine Rückgabe des Flugzeugs an den Leasinggeber ist kein Thema», erklärt sie gegenüber aeroTELEGRAPH.

Das Flugzeug befinde sich für einen großen Wartungscheck in den USA, einen sogenannten D-Check. Dabei wird der Flieger bis auf die Grundstruktur freigelegt und generalüberholt. Das könne bis zu acht Wochen dauern, so die Sprecherin von Air Belgium. «Das Flugzeug wird wieder in Betrieb genommen, sobald es von diesem Check zurück ist.»

Boeing 747-8 F wird in Flotte übernommen

Daher sei die OE-LFI bisher auch nicht in der Flottenübersicht von Air Belgium aufgetaucht. «Die Inbetriebnahme wird erst nach dem D-Check erfolgen.» Das von Altavair geleaste Flugzeug ist etwas über neun Jahre alt. Es wurde bis zum Ukraine-Krieg von der russischen Air Bridge Cargo genutzt.

Die Fluggesellschaft betreibt neben ihren Boeing auch drei Airbus-A330-Umbaufrachter. Und neben den Frachtern besitzt Air Belgium eine Passagierflotte. Die zwei Airbus A330-200 und zwei A330-900 werden für Flüge zu Urlaubszielen in Afrika und im Indischen Ozean genutzt.

Mehr zum Thema

Der zweite Airbus A340-300 von Legend Airlines: Flog vorher für Air Belgium, ebenso wie ...

Ein umgefärbter Streifen tilgt Air Belgium von Airbus A340

Flieger von Air Belgium: Hebt weiterhin ab.

Air Belgium kann Insolvenz abwenden

Alle vier A330-200, die Condor einflottet, flogen zuvor für Etihad.

Air Belgium baut sich Langstreckenflotte wie Condor

Boeing 777X: Die klappbaren Flügelspitzen sind eine der Neuheiten.

Fürchten Airlines Terrible Teens bei der Boeing 777-9?

Video

air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack