Tupolev Tu-204 der Russischen Föderation: Nationalairline Aeroflot will die modernere Tu-214.

Insgesamt Order von 323 FlugzeugenAeroflot will 40 Tupolev Tu-214 bestellen

Russland größte Airline-Gruppe nennt Details zur geplanten großen Inlandsorders. Statt Jets von Airbus und Boeing bestellt Aeroflot insgesamt 323 Superjets, MS-21 und Tu-214.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es gibt kaum eine Airline weltweit, die so aktuell und umfassend über die Flotte informiert wie die größte russische Fluggesellschaft. «Am 1. August verfügte Aeroflot über 183 Flugzeuge, die im Durchschnitt 6,7 Jahre alt sind», heißt es aktuell auf der Webseite. Dann folgt die Aufteilung: 22 Boeing 777, 37 Boeing 737, 7 Airbus A350, 12 A330, 36 A321, 64 A320 und 5 Superjet 100. Das ist die Flotte der Airline ohne Töchter.

Schon vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die folgenden westlichen Sanktionen hatte die staatliche kontrollierte Fluglinie die Weichen gestellt, um mit weiteren Superjets sowie Irkut MS-21 den Anteil von russischen Jets zu erhöhen. Mittlerweile ist klar, dass Aeroflot auch ein weiteres Modell erhält, das aber nicht neu ist.

210 Exemplare der Irkut MS-21

Russlands Verkehrsminister Vitaly Savelyev erklärte im Juni, die Tupolev Tu-214 sei «eines der Modelle, die von den Fluggesellschaften, insbesondere von Aeroflot, als eines der Basismodelle in Erwägung gezogen werden, auf die sie im Laufe des Prozesses langsam umsteigen werden». Russische Medien berichteten damals über eine bevorstehende Order der Aeroflot-Gruppe für rund 300 russische Flugzeuge.

Jetzt wird es konkreter. So sagte Aeroflot-Chef Sergey Alexandrovsky in einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin: «Wir planen, Verträge über insgesamt 323 im Inland hergestellte Flugzeuge abzuschließen, darunter 73 Sukhoi Superjet 100, 210 MS-21 - bereits in der neuen Ausführung mit russischen Triebwerken und mit Ersatz von ausländischen Teilen - und 40 Tu-214.»

Für Aeroflot eine Rückkehr

Man werde rund 3500 neue Pilotinnen und Piloten benötigten für all diese Flugzeuge, so Alexandrovsky laut der Nachrichtenagentur Tass. Kurz zuvor hatte Yury Slyusar, Chef des Flugzeugbau-Dachkonzerns UAC zur Tupolev Tu-214 angekündigt, man plane «die Auslieferung des ersten Flugzeugs im Jahr 2023». Bis 2030 sollen rund 70 Exemplare gebaut werden.

Aeroflot hat schon einmal Tu-214 betrieben. Die letzten Exemplare verließen 2009 die Flotte. Das Modell ist eine Weiterentwicklung der Tu-204 und absolvierte 1996 seinen Erstflug. Die Produktion wurde trotz des ausbleibenden Markterfolgs nie ganz eingestellt. Die Tu-214 bietet 180 bis 210 Gästen Platz und hat vollbeladen eine Reichweite von 4340 Kilometern.

Mehr zum Thema

Tupolev Tu-214: Reichweite von 3800 Kilometer.

Aeroflot soll Tupolev Tu-214 zum Kern der Flotte machen

Produktion des Superjet 100: Aeroflot will aufstocken.

Aeroflot will 300 russische Flugzeuge bestellen

Tupolev-Produktion in Kasan: Schon bald wieder in Serie?

Russland will Produktion der Tupolev Tu-214 schnell hochfahren

Flugzeuge in der Wartungshalle von Ural Airlines: Die Airline will die Lebenszyklen ihrer Flotte deutlich verlängern.

Ural Airlines will ihre A320 über 20.000 Stunden länger fliegen lassen als von Airbus vorgesehen

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies