TurbulenzenMehrere Schwerverletzte auf Flug nach Bangkok

Eine Boeing 777 von Aeroflot geriet auf dem Weg von Moskau nach Bangkok in schwere Turbulenzen. Dabei verletzten sich mehr als 20 Passagiere - einige davon schwer.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die 313 Passagiere auf Flug SU270 vom Sonntag (30. April) freuten sich auf ihren Urlaub an der Sonne. Doch ihre Reise von Moskau nach Bangkok wird ihnen wohl wegen etwas anderem als Traumstränden und leckerem Essen in Erinnerung bleiben. Rund 40 Minuten von der Landung am Flughafen Suvarnabhumi geriet die Boeing 777-300 ER von Aeroflot in schwere Turbulenzen. Dies bestätigt die Fluggesellschaft in einer Stellungnahme.

Es handelte sich dabei um so genannte Clear Air Turbulence, also Turbulenzen ohne Wolken. Sie sind nicht voraussehbar. Daher können die Piloten auch nicht davor warnen. Gemäß der russischen Botschaft verletzten sich während der heftigen Wackelei mehrere Passagiere schwer. Es habe Brüche und Quetschungen gegeben. Die Zahl der Verletzten schwankt je nach Quelle zwischen 20 und 27.

Nicht angeschnallt

Die Fluggesellschaft wies darauf hin, dass es solche Phänomene regelmäßig gebe und es daher von zentraler Bedeutung sei, sich immer anzuschnallen. Auch auf Flug SU270 hatten offenbar diverse Reisende ihre Gurte nicht zugezogen. Die Verletzten wurden in Bangkok ins Krankenhaus gebracht. Elf von ihnen durften es inzwischen wieder verlassen. Mindestens zwei Passagiere mussten gemäß dem Nachrichtenportal Sputnik operiert werden. Aeroflot wies Berichte zurück, wonach es auch Wirbelsäulenfrakturen gegeben habe.

Mehr zum Thema

Turbulenzen-Visualisierung der Nasa: In den kommenden Jahren dürften die Flüge wackeliger werden.

Was passiert eigentlich bei Turbulenzen?

Airbus A321 von Aeroflot in Genf (Archivbild 2022): Steht noch immer am Flughafen - und verwittert.

Wieso der Airbus A321 von Aeroflot in Genf vergammelt und niemand etwas dagegen tut

ticker-aeroflot

Aeroflot-Crew überschreitet maximale Dienstzeit nach Umwegen

ticker-aeroflot

Aeroflot finalisiert Bestellung für 90 weitere Yakovlev MS-21

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier