Airbus A380 von Air France: Statt in Abidjan landete die Maschine wieder am Pariser Flughafen Charles de Gaulle.

Defekte Beleuchtung in AbidjanA380 von Air France muss auf halbem Weg umkehren

Ein Airbus A380 von Air France auf dem Weg nach Abidjan kehrte nach rund drei Stunden um. Am Zielort war die Pistenbeleuchtung defekt – nicht das erste Mal.

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Die Passagiere mit Fensterplatz konnten gerade den Sonnenuntergang über dem Atlasgebirge bestaunen. Sie und alle ihre Mitreisenden an Bord von Flug AF702 von Freitag (30. Dezember) waren kurz vor 15 Uhr in Paris in den Airbus A380 von Air France eingestiegen und genossen nun den Flug. Sie freuten sich wohl auch, in weniger als drei Stunden zuhause bei Verwandten zu sein oder ganz einfach Silvester in tropischem Klima feiern zu können.

Doch statt in Abidjan an der Elfenbeinküste, landete der A380 nach fünfeinhalb Stunden Flug wieder am Pariser Flughafen Charles de Gaulle – also dort, wo seine Reise begonnen hatte. Über dem Atlas hatte die Air-France-Maschine überraschend eine Kehrtwende gemacht. Der Grund war, dass der Pilot erfahren hatte, dass die Pistenbeleuchtung des Aéroport International Félix-Houphouët-Boigny in Abidjan defekt war. An eine Landung war deshalb nicht zu denken.

Teurer Rundflug

Air France wird die technische Panne am Flughafen in der Elfenbeinküste ziemlich geärgert haben. Denn der A380 war insgesamt so lange unterwegs wie für den normalen Flug, ohne die Passagiere abliefern zu können. Das ist teuer. Auch am Zielort dürfte es einigen ziemlich peinlich sein. Denn die Regierung der Elfenbeinküste will den Aéroport International Félix-Houphouët-Boigny zum sichersten und besten von ganz Westafrika machen.

Dies gilt umso mehr als es bereits das zweite Mal innerhalb von etwas mehr als einem Jahr war, dass der Flughafen von Abidjan das Problem hatte. Auch am 8. Dezember 2015 hatte eine Maschine von Air France deswegen umkehren müssen.

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