Airbus A380 von Air France: Statt in Abidjan landete die Maschine wieder am Pariser Flughafen Charles de Gaulle.

Defekte Beleuchtung in AbidjanA380 von Air France muss auf halbem Weg umkehren

Ein Airbus A380 von Air France auf dem Weg nach Abidjan kehrte nach rund drei Stunden um. Am Zielort war die Pistenbeleuchtung defekt – nicht das erste Mal.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Passagiere mit Fensterplatz konnten gerade den Sonnenuntergang über dem Atlasgebirge bestaunen. Sie und alle ihre Mitreisenden an Bord von Flug AF702 von Freitag (30. Dezember) waren kurz vor 15 Uhr in Paris in den Airbus A380 von Air France eingestiegen und genossen nun den Flug. Sie freuten sich wohl auch, in weniger als drei Stunden zuhause bei Verwandten zu sein oder ganz einfach Silvester in tropischem Klima feiern zu können.

Doch statt in Abidjan an der Elfenbeinküste, landete der A380 nach fünfeinhalb Stunden Flug wieder am Pariser Flughafen Charles de Gaulle – also dort, wo seine Reise begonnen hatte. Über dem Atlas hatte die Air-France-Maschine überraschend eine Kehrtwende gemacht. Der Grund war, dass der Pilot erfahren hatte, dass die Pistenbeleuchtung des Aéroport International Félix-Houphouët-Boigny in Abidjan defekt war. An eine Landung war deshalb nicht zu denken.

Teurer Rundflug

Air France wird die technische Panne am Flughafen in der Elfenbeinküste ziemlich geärgert haben. Denn der A380 war insgesamt so lange unterwegs wie für den normalen Flug, ohne die Passagiere abliefern zu können. Das ist teuer. Auch am Zielort dürfte es einigen ziemlich peinlich sein. Denn die Regierung der Elfenbeinküste will den Aéroport International Félix-Houphouët-Boigny zum sichersten und besten von ganz Westafrika machen.

Dies gilt umso mehr als es bereits das zweite Mal innerhalb von etwas mehr als einem Jahr war, dass der Flughafen von Abidjan das Problem hatte. Auch am 8. Dezember 2015 hatte eine Maschine von Air France deswegen umkehren müssen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Bekommt neue Premium Economy.

Emirates verabschiedet sich von Airbus A380 mit 615 Sitzen

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack