Großerfolg für Mitsubishi

Wie Analyst Cameron Doerksen von der National Bank Financial in Montreal der Nachrichtenagentur Bloomberg erkärte, könnte die Skywest-Bestellung nun das Einfallstor für Mitsubishi in die USA sein. «Weitere Bestellungen aus dem Land könnten folgen», so der Experte. Der neue Flieger soll 2017 in den Dienst treten. Es ist der erste Passagierjet aus japanischer Produktion seit den Sechzigerjahren. Der Jungfernflug ist für 2013 geplant.
Rückschlag für Bombardier
Was für Mitsubishi ein Erfolg ist, ist ein Rückschlag für Bombardier. Skywest ist der größte Kunde der Regionaljets des kanadischen Herstellers. Der 90-Sitzer von Mitsubishi steht in Konkurrenz zur CRJ-Serie der Kanadier. Die Flugzeuge der CRJ-Familie fassen jeweils etwa 100 Passagiere. Sowohl Bombardier als auch Skywest sind allerdings eifrig dabei, gegenteilige Signale zu senden. Man habe vor, die Flotte auf breiter Basis zu erneuern. Bombardier sei also weiterhin ein Kandidat für Bestellungen von Skywest, heißt es von der Fluglinie. Und beim Hersteller sagt man, man sei mit Skywest im Gespräch über eine Bestellung von «Hunderten von Flugzeugen». Die CRJ-Flieger seien ideale Regionaljets. Außerdem könne man sie in den nächsten Quartalen bereits ausliefern. Sie hätten sich auch bewährt. Die Flotte von Skywest besteht zur Zeit aus 274 CRJ von Bombardier und 43 Embraer-Fliegern.
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