Comac C919: Konkurrent für Airbus A320 und Boeing 737.

China100-Jet-Auftrag und Sieg über Boeing für Comac C919

Air China bestellt beim heimischen Hersteller 100 Comac C919. Eine andere chinesische Fluglinie will mit dem Kurz- und Mittelstreckenjet ihre Boeing-Flotte ablösen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

China will die Abhängigkeit von Airbus und Boeing beim Flugzeugkauf beenden. Ein wichtiges Element, um das zu erreichen, ist der Kurz- und Mittelstreckenjet C919 vom heimischen Hersteller Comac. Er ist Konkurrent für Airbus A320 und Boeing 737.

Die staatliche Air China hat nun am Freitag (26. April) angekündigt, 100 Comac C919 zu kaufen. Der Wert des Auftrags liegt laut Listenpreisen bei umgerechnet 10,1 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Zuvor hatte die Fluggesellschaft aus Peking schon eine kleinere Anzahl der Flugzeuge von Comac bestellt.

Suparna will ganz weg von Boeing-Passagierjets

Die Flotte von Air China besteht aktuell aus knapp 500 Flugzeugen. Darunter befinden sich insgesamt mehr als 200 Exemplare der A320-/A320-Neo-Familie von Airbus

sowie insgesamt mehr als 120 Boeing 737 in den Varianten -700, -800 und Max 8.

Die Bestellung von Air China ist jedoch nicht der einzige aktuelle Triumph für Comac. Denn die private chinesische Fluglinie und HNA-Tochter Suparna Airlines verkündet, dass sie in den nächsten drei bis vier Jahren ihre Boeing-Passagierflotte durch C919 ersetzen will.

HNA hat ausreichend Comac C919 bestellt

Suparna Airlines betreibt derzeit rund zehn Boeing 737-800. Hinzu kommen drei Boeing-747-Frachter. Nun plant die Fluglinie bei den Boeing 737 den Umstieg auf C919. Bis 2027 will sie 30 der Flugzeuge einflotten, von der Mutterkonzern HNA 60 bestellt hat.

Die C919 ist 39 Meter lang und hat eine Spannweite von 35,8 Metern. Sie wird von zwei Leap-1C-Triebwerken des französisch-amerikanischen Herstellers CFM angetrieben und kann bis zu 4075 Kilometer weit fliegen. Maximal fasst sie 192 Sitze. Schon im Herbst 2023 hat das Modell die Schwelle von Bestellungen für 1000 Jets überschritten.

Mehr zum Thema

Comac C919: Der Hersteller zählt bisher mehr als 1000 Bestellungen.

Comac kündigt größere und kleinere C919-Variante an

Die erste C919 von China Eastern Airlines: Die Fluggesellschaft hat 100 weitere Maschinen bestellt.

China Eastern Airlines beschert Comac Großbestellung für C919

Comac liefert letzte C919 aus erstem Auftrag an China Eastern

Comac liefert letzte C919 aus erstem Auftrag an China Eastern

Comac C919, hier ein Exemplar von China Southern: Wie lange müssen Airlines auf das Flugzeug warten?

Neue Kunden interessieren sich für die C919 - aber Comac kämpft mit Produktionsproblemen

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack