Letzte Aktualisierung: um 8:52 Uhr

Keine Urlaubsgrüße: Cockpitcrews senden Edelweiss-Chef übergroße Postkarte

Ende Januar starteten Gewerkschaft Aeropers und Edelweiss Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für die Pilotinnen und Piloten. In ihrem Auftrag forderte der Pilotenverband Verbesserungen bei der Planbarkeit des Soziallebens sowie eine nachhaltige finanzielle Perspektive.

«Bis jetzt zeigte Edelweiss jedoch keine wirkliche Gesprächsbereitschaft, weshalb Aeropers am 11. April 2024 die Verhandlungen vorerst abgebrochen hat», so die Gewerkschaft. Um den Verhandlungsprozess voranzutreiben und den vertraglosen Zustand abzuwenden, gehe nun eine Postkarte direkt an den Edelweiss-Chef.

«Edelweiss beharrt darauf, den Verhandlungen von vorneherein einen starren Rahmen aufzudrücken», sagt Clemens Kopetz, Präsident von Aeropers. «Um den berechtigten Interessen der Pilotinnen und Piloten Nachdruck zu verleihen und die Verhandlungen endlich voranzutreiben, richten wir uns nun gemeinsam mit der Belegschaft in einem Schreiben direkt an Edelweiss-CEO Bernd Bauer.»

Kopetz hat heute zusammen mit den Aeropers-Vorständen und Edelweiss-Piloten Roman Kälin und Martin Geiger-Rathgeb eine Postkarte in Übergröße beim Edelweiss-Hauptsitz am Flughafen Zürich vorbeigebracht. Die Karte trägt die Unterschrift von 219 Pilotinnen und Piloten. Dies entspricht 82 Prozent der Edelweiss-Mitglieder bei Aeropers.

Bild: Aeropers