Iran zwingt Helden in die Rente

Shabazi versuchte unter anderem mit einer Online-Kampagne, gegen die Sanktionen vorzugehen. Viele Todesfälle infolge von Unglücken in der iranischen Luftfahrt seien auf schlechte Wartung und Instandhaltung zurückzuführen, argumentierte er. In einer Videobotschaft an US-Präsident Obama, die man auf dem Videokanal Youtube ansehen kann, bittet er diesen darum, die Sanktionen zu lockern und so Leben zu retten.
In die Rente gezwungen
Doch sein Engagement sieht man in seinem Heimatland offenbar gar nicht so gern. Man habe ihn mehrfach gebeten, damit aufzuhören, berichtet der Pilot iranischen Medien. Und eine Reise zum Uno-Menschenrechtsrat in Genf besiegelte dann offenbar sein Schicksal. Iran Air gab bekannt, dass der berühmte Pilot in Rente gehe – neun Jahre vor seinem eigentlichen Pensionsalter.
Man schließe ihn zu Hause ein und halte ihn vom Fliegen ab, weil er die iranische Luftfahrt als unsicher darstellte, beschwert sich dagegen der 56-Jährige Shahbazi. Doch er habe nichts falsch gemacht, habe sich nichts vorzuwerfen. Sein Land will er nicht verlassen, obwohl er mehrere Angebote aus Übersee erhielt. Er werde sich weiter für die Luftfahrtsicherheit seines Landes einsetzen.
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