A380 belastet China Southern

Gemäß Airbus müssen auf einem A380 rund 65 Prozent der Sitze gefüllt sein, damit ein Flug profitabel sein kann. Offenbar erreicht China Southern das auf seinen Inlandstrecken im Durchschnitt noch nicht. Die Airline bietet auf dem Riesenflieger von Airbus acht Firstclass, 70 Business- und 428 Economyplätze an. Experten glauben, dass man sie auf derart kurzen Strecken nicht zu vernünftigen Preisen füllen kann. Alleine die Abschreibungskosten betrügen pro Tag 500'000 Yuan, rechnet Luftfahrtprofessor Li Xiaojin von der University of China in Tianjin gemäß der Zeitung Want China Times vor.
Der große Test im Ausland
Für China Southern sind deshalb Flüge ins Ausland von zentraler Bedeutung, weil dort die erzielbaren Preise höher sind. In einem Monat ist es soweit. Ab dem 12. Oktober wird die Airline mit dem A380 von Guangzhou nach Los Angeles fliegen. Sie plant zudem ab diesem Herbst auch den Einsatz des Riesenfliegers auf der Strecke von Peking nach Paris im Codeshare mit Air China. Auch die Verbindung von Sydney via Guangzhou nach London wird derzeit auf eine Umstellung auf den A380 überprüft. Bisher fliegt auf der Strecke eine Boeing B777.
Anzeige
Meistgelesen
Newsletter Abonnieren
Anzeige
Luftfahrt-Rankings
folgen sie uns auf twitter
Kommentar-Regeln: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem oder beleidigendem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung.


