Mit einer solchen Rakete könnten schon bald die erste Flüge stattfinden.

Vom Traumstrand ins All

Schon bald könnten Karibiktouristen Ausflüge in den Weltraum unternehmen - direkt vom Strand aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Weiße Strände, Luxusresorts, Kreuzfahrten - und bald auch Reisen ins Weltall? Schon 2014 könnten von der Karibikinsel Curacao aus die ersten Touristen mit Raketen einen Ausflug ins All unternehmen - wenn alles so läuft wie geplant. Die kalifornische Firma XCOR Aerospace and Space Expedition plant mit einem mehr als zehn Millionen Dollar teuren Projekt, auf Curacao eine Basis für Weltraumtourismus zu errichten. Lynx heißt die Rakete, die die Reisenden in neue Höhen befördern soll. Schon in einem Jahr will man mit den Testflügen beginnen. Der Lynx-Prototyp, mit dem die Tests durchgeführt werden, soll in eine Höhe von etwa 62 Kilometern fliegen. Die Nachfolgemodelle sollen aber schon um die 100 Kilometer schaffen.

Ein Pilot und ein Passagier haben in dem Flieger Platz. Rundherum sind Fenster, so dass man einen Panoramablick aufs All und die Erde hat. Vier Minuten lang sollen die Passagiere dann das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben können. Neben der Nutzung für den Weltraumtourismus will man die Lynx auch für Experimente im All nutzen. Die Rakete und die Basis für die Flüge soll die XCOR-Tochtergesellschaft Pace Expedition Curaçao (SXC) stellen. Wartung und Piloten würde XCOR bereitstellen.

Unter 100'000 Dollar

Mitte September hat man den Vertrag über das Leasing der Raketen unterschrieben. Damit sei, so XCOR-Chef Jeff Greason in einer Mitteilung des Unternehmens, der Weg geebnet, um planmäßig schon bald die Reisen ins All anzubieten. Kostenpunkt für einen Ausflug in die Sterne: etwa 95'000 Dollar. Gemäß einer Mitteilung von XCOR haben sich schon 35 Interessenten für Flüge angemeldet. Auch Airlines wie etwa KLM überlegen sich, die Plätze in den Raketen als Preise für ihre Meilensammler zu buchen. Inzwischen gibt es bereits diverse Anbieter, die Allreisen versprechen (aeroTELEGRAPH berichtete).

Mehr zum Thema

Flieger von Stratolaunch: Rostock-Laage setzt auf die Raumfahrt.

Von Rostock-Laage nonstop ins Weltall?

Raumfähre von Virgin: Nun will Richard Branson das Fliegen revolutionieren.

Branson will Super-Concorde bauen

Spaceship Two von Virgin Galactic mit sechs Sitzplätzen: Bei Virgin plant man sowohl Rund- als auch Linienflüge in der langen Frist. 2013 soll es in den Dienst treten.

3, 2, 1 - Weltraumreise!

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil