Flugbegleiterin von Hong Kong Airlines: Die Fluggesellschaft startet ein Vergnügungsprogramm für ihre Mitarbeiter.

PersonalknappheitWie Hong Kong Airlines um Mitarbeitende kämpft

Flugpersonal ist in Asien Mangelware und wird gerne von der Konkurrenz abgeworben. Hong Kong Airlines startet daher ein Vergnügungsprogramm für Mitarbeiter, um sie an sich zu binden.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Wachstum der chinesischen Luftfahrt beschert Airlines zwar einerseits hohe Einnahmen. Es setzt sie aber auch unter Druck. Sowohl Piloten als auch Kabinenpersonal sind inzwischen Mangelware. Damit die Konkurrenz die talentiertesten Mitarbeiter nicht einfach abwerben kann, hat sich Hong Kong Airlines etwas einfallen lassen: Die Fluggesellschaft gibt ihren Crews ein  Budget, mit dem sie gemeinsame Aktivitäten nach Feierabend finanzieren können. Das soll sie enger an die Gesellschaft binden.

«Das Durchschnittsalter unseres Teams ist 27 Jahre – da müssen wir uns etwas einfallen lassen, wie wir die Beziehung mit ihnen pflegen», sagt Stanley Kan, der bei Hong Kong Airlines die Servicequalität verantwortet, gegenüber der Zeitung South China Morning Post. Im vergangenen Jahr  organisierte die Fluggesellschaft 60 gemeinsame Aktivitäten für ihre Mitarbeiter – und lässt ihnen dabei weitgehend freie Hand: «Wir geben unseren Mitarbeitern ein Budget, so dass sie selbst organisieren können, was ihnen gefällt.»

Flugbegleiter gestaltete Kalender

Hong Kong Airlines wurde 2006 gegründet und operiert eine Flotte von 30 Flugzeugen – in zweieinhalb Jahren sollen es 50 sein. Allein in diesem Jahr expandierte die Fluggesellschaft ihr Mitarbeiterteam von 3000 auf 4000 Kräfte. Zusätzlich will die Fluggesellschaft auch die Hobbys ihrer Mitarbeiter unterstützen. «Unsere Mitarbeiter fühlen sich uns verbundener, wenn sie ihre Talente von außerhalb der Arbeit mit uns teilen können», so Kan.

Ein Flugbegleiter etwa, der in seiner Freizeit das beliebte Blog «Flying Maid» mit Zeichnungen bestückt, wurde eingeladen, den Kalender der Airline zu gestalten. «Ich war sehr überrascht», so der Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden will, «Einen Kalender zu gestalten ist so, als dürfte man das Image der Fluggesellschaft mit bestimmen.»

Personalmangel macht erfinderisch

Der europäische Flugzeugbauer Airbus warnt, dass binnen 20 Jahren in der Region 200000 Piloten benötigt werden, es bislang aber nur 65.000 gibt. Entsprechend eröffnete Airbus gemeinsam mit Singapur Airlines ein Trainingszentrum, in dem jährlich 10.000 neue Piloten ausgebildet werden sollen.

Ohnehin werden den Piloten in China Spitzenlöhne geboten. In den vergangenen 18 Monaten allein stiegen die Gehälter um 30 Prozent  – gerade um ausländisches Personal anzuziehen. Hainan Airlines zum Beispiel zahlt ihren Piloten 270.000 Dollar im Jahr – etwa doppelt so viel wie ein Pilot bei einer amerikanischen Fluggesellschaft verdienen kann.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Beschäftigte in Spanien stimmen für unbefristeten Streik

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Das neue Trikot des Stade Toulousain: Eine Hommage an die Luftfahrt.

Frankreichs Rekordmeister trägt jetzt Luftfahrt

ticker-airbus-konzern-

Airbus sammelte im Juli 204 Bestellungen ein - nur ein Storno

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil