Flugzeug von British Airways: Sechs Strecken auf dem Prüfstand.

Wegen BrexitWettbewerbshüter prüfen IAG, Finnair und American

Die britische Wettbewerbsbehörde nimmt ein transatlantisches Joint Venture unter die Lupe. Grund ist der bevorstehende Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Seit 2010 arbeiten American Airlines, British Airways und Iberia in einem Joint Venture auf Transatlantikstrecken zusammen. Inzwischen ist auch Finnair mit dabei. Und obwohl die Wettbewerbsbehörden für das alles ihr Okay gegeben hatten, wird die Kooperation noch einmal untersucht - von der britischen Competition & Markets Authority (CMA). Der Grund: Der Brexit.

Es geht bei der Untersuchung - genau wie bei den vorangegangenen - um sechs Strecken: London-Dallas, London-Boston, London-Miami, London-Chicago, London-New York und Madrid-Miami. Geklärt wurde, ob es zu unfairem Wettbewerb kommt. Und weil fünf der sechs Strecken im Vereinigten Königreich starten, so die CMA, schaue man sich das Ganze nun noch einmal an - in Vorbereitung auf die Zeit, wenn die Europäische Kommission nicht mehr zuständig sein wird.

Einnahmen teilen, Flugpläne koordinieren

Die CMA betont aber auch, dass das nicht bedeutet, dass die Kooperation gegen Wettbewerbsrecht verstoße. Die International Consolidated Airlines Group (IAG), zu der sowohl British Airways als auch Iberia gehören, hat in einer Stellungnahme erklärt, man nehme die Untersuchung zur Kenntnis und werde antworten, wenn das Ergebnis vorliege. Man habe durch die Kooperation Millionen Reisenden Vorteile verschafft, heißt es weiter.

Die Fluggesellschaften teilen sich auf den im Joint Venture festgelegten Strecken die Einnahmen und koordinieren auch ihre Flugpläne miteinander. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, den anderen Airlines Slots in London zur Verfügung zu stellen.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways nimmt wieder Flüge nach Australien auf

ticker-british-airways

British Airways setzt Nahost-Flüge länger aus

ticker-british-airways

Auch British Airways holt gestrandete Crews aus Krisenregion zurück

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil