Flughafen Frankfurt: Bis 2020 30 Prozent weniger Emissionen

Gemeinsam zu weniger Schadstoffen

An Flughäfen entstehen umweltbelastende Emissionen. In Europa tut man sich zusammen, um sie zu reduzieren.

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Dass Fliegen nicht die umweltfreundlichste Art der Fortbewegung ist, ist allgemein bekannt. Doch nicht nur beim Flug selbst, auch am Flughafen fällt einiges an Emissionen an. Infrastruktur, Flugzeugabfertigung und Zubringerverkehr auf Schiene und Straße belasten die Umwelt. Das summiert sich. Insgesamt gibt es in Europa über 400 Flughäfen, 55 von ihnen machen mehr als die Hälfte des gesamten Passagieraufkommens aus.

Genau diese grossen Flughäfen sind Teil eines Programms zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Dazu gehören neben London Gatwick, London Heathrow, Paris-Orly, Paris Charles de Gaulle auch Zürich, Genf, Frankfurt oder München. Die Vereinigung Airport Carbon Accreditation hat zum ultimativen Ziel, die Flughäfen klimaneutral zu machen - auch wenn das noch in weiter Ferne liegt. Schaffen will man das unter anderem, indem man Flughafenfahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb einsetzt. Außerdem sollen die Flugzeuge am Boden mit Energie vom Flughafen versorgt werden, sodass ihre Triebwerke abgestellt werden können.

In Zürich zufrieden

Am Zürcher Airport ist man zufrieden mit der Klimabilanz. Die Flughafen Zürich erklärt gegenüber aeroTELEGRAPH, seit 1991 die CO2-Emissionen um 30 Prozent reduziert zu haben, trotz einer Zunahme der Infrastruktur um 40 Prozent und des Verkehrs um 60 Prozent im selben Zeitraum. Geschafft hat man das beispielsweise durch mit Gas betriebene Fahrzeuge oder Solar-Panels. Als einziger Flughafen weltweit hat Zürich 1997 emissionsabhängige Gebühren für Flugzeuge eingeführt.

Auch Frankfurt, der größte Flughafen Deutschlands, ist zufrieden mit seinem Beitrag zum Umweltschutz. Die Betreiberin Fraport hat sich bis zum Jahre 2020 dazu verpflichtet, die CO2-Emissionen um 30 Prozent zu reduzieren. Das soll auf verschiedene Arten geschehen. Zum Beispiel wird die Energie für den Flughafen ausschließlich von regenerativen Quellen gewonnen. Auch die Entwicklung moderner Verkehrskonzepte mit günstigen Verbindungen des Öffentlichen Verkehrs soll einen großen Teil dazu beitragen.

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