Anschläge in Istanbul AtatürkTerror trifft Turkish Airlines im Nerv

Beim Terroranschlag am Flughafen Istanbul Atatürk starben mindestens 36 Menschen. Die Tat versetzt der Vision von Turkish Airlines, bald zu den größten der Welt zu gehören, einen Dämpfer.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Bilanz ist verheerend. Drei Selbstmordattentäter haben am Flughafen Istanbul Atatürk am Dienstagabend (28. Juni) mit wilden Schießereien und drei gezündeten Sprengsätzen mindestens 36 Menschen getötet und rund 150 weitere verletzt. Inzwischen sind Starts und Landungen am Flughafen zwar wieder erlaubt, doch es dürfte noch einige Zeit zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

Der Terror trifft die Türkei in einer ohnehin schon angespannten Lage. Bei mehreren Anschlägen kamen in den letzten Monaten Dutzende Menschen ums Leben. Unter den Opfern waren immer wieder Touristen. Die Buchungszahlen für Reisen in die Türkei sind denn auch massiv eingebrochen. Das Minus beträgt auch bei den Flugbuchungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als ein Drittel.

Alternative zu Golfairlines

Das neueste Attentat trifft vor allem die Nationalairline Turkish Airlines im Nerv. Nach den Anschlägen vom März am Flughafen Brüssel bezifferte Heimairline Brussels Airlines die Kosten auf 70 bis 100 Millionen Euro. Im Fall von Istanbul kommt verschärfend hinzu, dass es zwar die erste große Attacke in der Türkei war, welche die Luftfahrt traf. Aber es war dennoch eine Terrortat in einer ganzen Serie. Der Schaden dürfte daher nachhaltiger sein.

Turkish Airlines versucht seit Jahren, Alternative zu den europäischen Airlines auf dem Weg nach Asien zu werden. Zudem preist sich die Fluggesellschaft als Alternative zu den Golfairlines. Der Hub Istanbul als Drehscheibe zwischen West und Ost spielt dabei die zentrale Rolle.

450 Flugzeuge geplant

Dafür wird am Bosporus investiert. Bis in sieben Jahren will Turkish Airlines 450 Flugzeuge besitzen - 50 Prozent mehr als heute. Schon heute ist sie die 13.-größte Fluggesellschaft der Welt. «Wir sind entschlossen, die stärkste Basis in der internationalen Luftfahrt zu haben», so Turkish-Airlines-Präsident Ilker Ayc. Der entstehende Flughafen in Istanbul, welcher der größte der Welt werden soll, unterstreicht diese Ambitionen. Die Vision dürfte nun sehr aber schwierig umzusetzen sein.

Mehr zum Thema

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines prüft Gründung von Leasingtochter in Irland

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines erzielt 2025 Betriebsgewinn von 2,2 Milliarden Dollar

ticker-turkish-airlines

Turkish Airlines startet Codeshare mit Air Montenegro

ticker-turkish-airlines

Gespräche: Turkish Airlines soll Eriwan mit Los Angeles verbinden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack