Der Zoll deutsche hat am Flughafen Köln/Bonn bei einem aus dem Irak eingereisten 42-jährigen Deutschen Goldschmuck im Wert von rund 20.000 Euro sichergestellt. Der Mann wollte den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren passieren, obwohl er acht Goldarmreifen und ein Paar Goldohrringe mit einem Gesamtgewicht von mehr als 200 Gramm im Gepäck hatte. Die Schmuckstücke waren in Babywindeln versteckt.
Da der Warenwert die Freigrenze von 430 Euro für Flugreisende aus Nicht-EU-Staaten deutlich überschritt, leiteten die Zollbeamten ein Steuerstrafverfahren ein. Die fälligen Einfuhrabgaben von mehr als 4300 Euro konnte der Mann nach eigenen Angaben nicht bezahlen. Der Goldschmuck wurde daher als Sicherheit beschlagnahmt. Zusätzlich droht ihm nach Abschluss der Ermittlungen eine Geldstrafe.