Fast zehn Jahre nach dem Absturz von Flug MS804 über dem Mittelmeer hat die Pariser Staatsanwaltschaft eine Einstellung des Verfahrens beantragt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Bei dem Unglück von Egypt Air am 19. Mai 2016 waren alle 66 Menschen an Bord des Airbus A320 ums Leben gekommen, darunter 15 Franzosen.
Nach Angaben aus dem Umfeld des Verfahrens sieht die Staatsanwaltschaft keine strafrechtlich relevanten Fehler anderer Personen oder Organisationen außer denen der inzwischen verstorbenen Besatzungsmitglieder, so AFP. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Feuer im Cockpit durch eine Kombination aus einem Sauerstoffleck und einer unbekannten Hitzequelle ausgelöst wurde.