Vier Jahre Haft für Händler gefälschter Flugzeugteile

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Ein britischer Geschäftsmann ist wegen des Verkaufs gefälschter Flugzeugteile zu vier Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Wie die britische Serious Fraud Office (SFO) mitteilte, hatte der Direktor von AOG Technics über 60.000 Triebwerksteile mit gefälschten Freigabedokumenten in Umlauf gebracht.

Die Bauteile im Wert von umgerechnet rund 39 Millionen Pfund waren vor allem für CFM56-Triebwerke bestimmt, die unter anderem an Boeing 737 und Airbus A320 eingesetzt werden. Betroffen waren Airlines und Wartungsbetriebe weltweit. Der Betrug flog auf, nachdem eine Fluggesellschaft die Echtheit eines Zertifikats beim Hersteller Safran überprüfen ließ. Daraufhin schlugen Behörden in Großbritannien, den USA und der EU Alarm.

In der Folge mussten zahlreiche Flugzeuge vorübergehend am Boden bleiben, während Airlines ihre Triebwerke überprüften. Zu den betroffenen Gesellschaften zählten unter anderem Delta Air Lines, American Airlines, Southwest Airlines, Ryanair und TAP Air Portugal. Ermittler sprechen von einem Betrug in Millionenhöhe, der weltweit sicherheitsrelevante Folgen hatte.

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