Der Reisekonzern setze auf zahlreichen ehemaligen Strecken ihrer deutschen Fluggesellschaft Tuifly externe Airlines ein. Eigene Kapazitäten seien nach dem Kahlschlag im vergangenen Jahr nicht mehr ausreichend vorhanden. Im Zuge ihrer Flottenverkleinerung habe Tuifly auch Hunderten Pilotinnen und Piloten gekündigt, kritisiert die Vereinigung Cockpit. Bislang seien aber alle 78 Kündigungsschutzklagen der betroffenen Cockpit-Beschäftigten im Hauptsacheverfahren gewonnen worden. «Tui sollte erkennen, dass die erhofften Einsparungen nicht erreichbar sein werden. Daher fordert die Vereinigung Cockpit die Konzernführung auf, eine Kursanpassung vorzunehmen und die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten», so die Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten. Tui stellt die Vorwürfe in Abrede.