Der russische Flugzeugbauer hat die Flugerprobung eines neuen Ozonkonverters für die Tupolev Tu-214 abgeschlossen. Das Bauteil wurde gemeinsam mit dem russischen Unternehmen OKB Kristall entwickelt und soll importierte Systeme ersetzen. Der Ozonkonverter reduziert die Konzentration von Ozon in der Kabinenluft. Besonders in Flughöhen über zehn Kilometern steigt der Ozongehalt in der Atmosphäre deutlich an. Ozon gilt in höheren Konzentrationen als gesundheitsschädlich für Passagiere und Besatzung.
Die Tests fanden mit einer fliegenden Laborversion der Tupolev Tu-214 statt. Dabei überprüften Spezialisten von Tupolev und dem staatlichen Forschungsinstitut Gosnii GA die Funktion des Systems innerhalb der Klimaanlage des Flugzeugs. Messungen in großen Höhen über nördlichen Regionen mit besonders hoher Ozonkonzentration bestätigten laut Unternehmen die Wirksamkeit des Systems.