Air France hat auf fast 4300 Transatlantikflügen untersucht, ob sich besonders klimaschädliche Kondensstreifen durch angepasste Flugrouten vermeiden lassen. Zwischen Februar und April wurden 245 Flüge mit potenziell hoher Klimawirkung identifiziert, 130 davon tatsächlich umgeleitet.
Nach Angaben der Fluggesellschaft sank dadurch die Klimawirkung der Kondensstreifen im gesamten Versuch um acht Prozent, entsprechend einer vermiedenen Klimawirkung von rund 22.000 Tonnen CO₂. Bei den tatsächlich umgeleiteten Flügen sank die Klimawirkung der Kondensstreifen um 57 Prozent. Auffällig war die Konzentration des Effekts: Drei Prozent der untersuchten Flüge verursachten 25 Prozent der gesamten Klimawirkung durch Kondensstreifen.