Die philippinische Tochter der Billigairline-Gruppe hat erklärt, dass der Flugbetrieb trotz Berichten über eine behördliche Anordnung zur Einstellung von Flügen an staatlichen Flughäfen uneingeschränkt fortgesetzt wird. Zuvor hatten philippinische Medien berichtet, dass die Civil Aviation Authority of the Philippines CAAP Air Asia Philippines wegen offener Gebühren in Höhe von 270 Millionen Philippinischen Pesos angewiesen habe, den Betrieb an den von der Behörde verwalteten Flughäfen einzustellen. Das entspricht rund 4,2 Millionen Euro.
Nach Angaben der Luftfahrtbehörde stammen die Forderungen aus nicht beglichenen Navigations-, Lande-, Park- und Passagiergebühren, die zwischen 2021 und Mai 2026 aufgelaufen sein sollen. Zinsen und mögliche Strafzahlungen sind darin noch nicht enthalten.
Air Asia Philippines äußerte sich gegenüber der Zeitung The Star nicht direkt zu den Forderungen, betonte jedoch, dass sämtliche Flüge im Streckennetz weiterhin planmäßig durchgeführt würden.