Die spanische Justiz ermittelt gegen den früheren Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero - im Zusammenhang mit der staatlichen Rettung der Fluggesellschaft während der Pandemie. Ein Richter der Audiencia Nacional wirft ihm vor, Teil einer organisierten Struktur zur Einflussnahme auf politische Entscheidungen gewesen zu sein. Im Zentrum steht die Bewilligung von 53 Millionen Euro Staatshilfe für Plus Ultra Líneas Aéreas im Jahr 2021.
Laut Ermittlern sollen über Beratungsverträge und Firmenkonstruktionen fast zwei Millionen Euro an Zapatero und das Umfeld seiner Familie geflossen sein. Neben mutmaßlichem Einflusshandel wird auch wegen Geldwäsche und Urkundenfälschung im Fall Plus Ultra ermittelt. Die Untersuchungen gehen auf internationale Hinweise aus Frankreich und der Schweiz zurück. Zapatero weist alle Vorwürfe zurück.