Das Schweizer Flugsicherungsunternehmen erwartet im Rahmen ihres Restrukturierungsprogramms deutlich weniger Kündigungen als zunächst angekündigt. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens mit Mitarbeitenden und Sozialpartnern geht Skyguide noch von rund der Hälfte der ursprünglich maximal 220 Entlassungen aus. Ein wesentlicher Teil des Stellenabbaus soll über Frühpensionierungen und freiwillige Austritte erfolgen.
Am geplanten Abbau von rund 200 Stellen sowie am Ziel, die Kosten um rund 51 Millionen Franken zu senken, hält Skyguide jedoch fest. Ein Sozialplan soll die Folgen für betroffene Mitarbeitende abfedern. Parallel dazu hat der Verwaltungsrat die künftige strategische Ausrichtung beschlossen.
Skyguide will sich stärker auf ihren gesetzlichen Auftrag konzentrieren und prüft unter anderem, selbst entwickelte Flugsicherungssysteme künftig durch standardisierte Marktlösungen zu ersetzen. Die Betriebssicherheit habe während der gesamten Transformation oberste Priorität.