Bei der russischen Fluggesellschaft soll die interne Abteilung für wirtschaftliche Sicherheit erhebliche Unregelmäßigkeiten bei Beschaffungen festgestellt haben. Dem Bericht zufolge führte Pobeda 2025 insgesamt 623 Beschaffungsverfahren im Wert von 138,1 Milliarden Rubel durch. Nur 92 davon seien wettbewerblich erfolgt. Unter anderem sollen hohe Vorauszahlungen für nicht gelieferte Flugzeugteile geleistet und Verbindungen zwischen Lieferanten und Beschäftigten festgestellt worden sein, melden russische Medien.
Die interne Sicherheitsabteilung sei später zunächst in ihren Kontrollmöglichkeiten eingeschränkt und schließlich als eigenständige Einheit aufgelöst worden. Eine Überprüfung durch die Muttergesellschaft Aeroflot habe die festgestellten Verstöße bestätigt. Dem Bericht zufolge befassen sich inzwischen Strafverfolgungsbehörden mit den Vorgängen bei Pobeda.