Die skandinavische Fluggesellschaft reduziert ihr Flugangebot deutlich. Sie streicht im April mindestens 1000 Flüge. Bereits im März wurden rund 300 Verbindungen aus dem System genommen. Hintergrund sind stark gestiegene Treibstoffkosten, die SAS-Chef Anko van der Werff als «Treibstoffschock» bezeichnet. Betroffen sind vor allem Kurzstrecken mit hoher Frequenz, etwa Inlandsflüge in Norwegen. Streckenstilllegungen sind laut SAS derzeit nicht geplant. Zusätzlich hat SAS einen temporären Treibstoffzuschlag eingeführt.
Neben den hohen Kerosinpreisen wirken sich auch externe Faktoren aus, darunter Streiks in Deutschland sowie interne Herausforderungen wie stockende Tarifverhandlungen und Pilotenmangel.