Ryanair will in Osteuropa, Marokko oder Süditalien wachsen

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Michael O’Leary zeigt Verständnis für Kritik von Passagieren, etwa bei Gepäckregeln. Beschwerden seien teils berechtigt, räumt er ein, betont aber, dass Anpassungen notwendig seien, um die Effizienz zu steigern. Ziel sei es, Kosten zu senken und diese Vorteile in Form günstigerer Ticketpreise weiterzugeben, so der Chef von Ryanair Group in einem Interview mit dem Sende Midwest Radio.

Ryanair arbeite kontinuierlich daran, Abläufe zu optimieren – etwa durch kürzere Umlaufzeiten oder strengere Gepäckvorgaben. Gleichzeitig sieht O’Leary weiteres Wachstum als unverzichtbar. Ryanair wolle die Passagierzahl von derzeit rund 200 Millionen auf 300 Millionen innerhalb der kommenden zehn Jahre steigern. Dafür setzt die Airline auf eine Großbestellung von 300 neuen, effizienteren Flugzeugen sowie Expansion in wachstumsstarken Märkten wie Osteuropa, Marokko oder Süditalien. Wachstum bleibe entscheidend, um neue Strecken zu eröffnen und auch kleinere Flughäfen wirtschaftlich zu stärken.

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