Ryanair und Transavia haben Ärger wegen Flügen in die Westsahara

ticker-ryanair

Die Flüge zweier Billigairlines von Paris und Madrid nach Dakhla in der Westsahara sorgen für neue Spannungen zwischen Marokko und der von Algerien unterstützten Unabhängigkeitsbewegung Polisario-Front. Ryanair und Transavia bedienen die Verbindungen, obwohl die Rechtmäßigkeit der Flüge fraglich ist, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Die EU-Kommission betont, dass das Luftverkehrsabkommen mit Marokko nicht für die Westsahara gilt. Die Polisario droht mit Klagen und wirft den beiden Airlines vor, internationales Recht zu missachten.

Dakhla erlebt derzeit einen touristischen Aufschwung, gefördert durch marokkanische Investitionen. Spanien und Frankreich unterstützen inzwischen Marokkos Autonomieplan für das Gebiet. Marokko kontrolliert rund 80 Prozent der Westsahara. Ein von der Uno geplantes Unabhängigkeitsreferendum liegt seit Jahrzehnten auf Eis. Bereits früher bekamne Airline simmer wieder Ärger mit der Polsiario.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Royal Air Maroc: Die staatliche marokkanische Fluggesellschaft ist am meisten betroffen.

Algerien sperrt Luftraum für marokkanische Flugzeuge

ATR 72 von Binter: Fliegt auch in die Westsahara.

Volksfront droht Kanaren-Airline Binter

Flugzeug von Binter Canarias: Die Airline steht in der Kritik.

Binter hat Ärger wegen Westsahara-Flügen

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs